Hinweis: Dieses Forum ist seit Ende Februar 2020 archiviert. Hier geht's zum neuen Forum ...

abonnieren: RSS
  • Meine Bienenkiste wurde Dezember 2015 direkt bei Mellifera bestellt. Sie wird voraussichtlich Anfang 2016 geliefert. Ich schätze zwar, ich wäre in der Lage, mir eine eigene Box zu bauen, jedoch wollte ich durch "meine Erste", damit das Projekt und die Arbeit dahinter unterstützen.

    Meine Erfahrungen mit Bienenhaltung bisher:

    Erste Begegnung mit Bienen in meiner Nähe war erst Ende 2014 als mir ein Schrebergarten zugeteilt wurde.
    Damals bekam ich mit, das mein Nachbar aus dem Schrebergarten Bienen in "Boxen", die übereinander gestellt waren, hielt. Als jedoch seine Völker im Frühjahr 2015 nicht mehr lebendig waren wollte er im ersten Moment aufgeben, da es nicht sein erstes Bienensterben war. Mein Bewusstsein, wie wichtig Bienen für die Natur sind, bewog mich, mir ein eigenes Volk mitsamt einer eigenen Beute zuzulegen.
    Mein Nachbar überredete mich dazu, Platz auf meinem Grundstück zu schaffen, ich stimmte zu.
    Bild: erste Bienenbeute
    erste Bienenbeute

    Meine erste Bestellung bestand aus einem Satz Rähmchen und Mittelwände mit 4,9 mm Maß, da mein Kollege noch einige Beuten für mich übrig hatte. Ich, als Helfer war ebenso überzeugt davon, dass mit 4,9 statt 5,4 mmm, mit diesem kleineren Maß das Risiko von Varroa minimiert wird.

    Wie aus unseren gekauften 2 Völker durch Vermehrung und einem zugeflogenem Volk plötzlich 6 Völker wurde, hab ich zwar nicht ganz verstanden, jedoch tolerierte ich, dass ich anstatt einer Beute plötzlich 2 nebeneinander stehen hatte.
    Bild: zweite Beute
    zweite Beute

    Als sich das dritte Volk anbahnte musste schnell ein sicheres Beutegestell gebaut werden, um die Völker nebeneinander zu platzieren.
    Bild: drittes volk
    drittes Volk

    Meine Zweite Bestellung bestand aus ein paar Bienenhandschuhe, Bienenschutz und einem Schwarmfänger, falls es mir noch einmal passiert, dass ich einem Schwarm zuschauen kann und ihn vielleicht einfangen muss.

    Meine dritte Zubehör-Bestellung beinhaltete einen Wachschmelzer, weil ich es für Verschwendung hielt, dass mein Kollege seine Mittelwände einfach neu kaufte und die alten oftmals einfach entsorgte.

    Bild folgt ...

    Bis zum Oktober wurde somit 2 Beuten mit 3 Zargen aufgestockt, ein Volk bestand aus einer Beute.
    Leider musste ich im Dezember feststellen dass es mein Volk wohl nicht überlebt hat. Ich konnte zwar kein Milben-befall lokalisieren, jedoch waren verstorbene Bienen rund um den Futterbereich zu verzeichnen. Flugbetrieb ebenso nur noch an 2 von 3 Beuten zu erkennen.

    Da dieses Bienensterben zwar auch normal sein konnte lies mich diese Erfahrung jedoch wieder sensibel dafür werden, ob es nicht eine bessere, natürlichere Art der Bienenhaltung möglich wäre.

    Eine Bienenkiste musste her.

    Ziel ist es für mich, meine Bienenvölker Art-gerecht aufwachsen und vermehren zu lassen. Mir ist es nicht einmal ein Ziel, Honig zu ernten. Wenn es nicht unbedingt sein muss, würde ich ebenso gerne auf sämtliche Behandlungen verzichten. Alleine Bestäubung ist mir Grund genug dafür, Bienen anzusiedeln. Am liebsten wäre mir, wenn die Bienen, sich selbst überlassen, überlebensfähig wären.

    Ob es mir gelingt, wir werden es ab 2016 sehen.
    [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 1 Jahr, 11 Monaten geändert.]
    • Nachtrag:

      Am 04.06.2016, in einer Nacht und Nebelaktion, habe ich meinen Bienenstand noch schnell umgebaut, um für den Kunstschwarm, der für den nächsten Tag geordert wurde, gewappnet zu sein. Wurde auch langsam Zeit. ;-)
      Die Bienen-Kiste (BK)hatte einen unsicheren Stand, einem alten Tisch, der schon langsam morsch wurde.
      [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Jahren, 9 Monaten geändert.]
      • Am nächsten Tag war es nämlich soweit.
        Noch provisorisch vor Regen geschützt, haben wir die Ableger-beute zurecht gestellt, sodass sich die Bienen schon mal ihr Flugloch zurecht fliegen können ^^.

        [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Jahren, 9 Monaten geändert.]
        • Um das Einlaufen etwas zu beschleunigen, haben wir dann ein oder zwei Rähmchen eingeschlagen ( hoffe, das sagt man so? ) in der Hoffnung, die Königin anzutreffen.
          Die Bienen erfreuten sich sogleich einer zarten Wasserbestäubung mit meiner eigenen Konstruktion, der Bienen-Dusche ^^.



          PK:
          Leider lassen sich aktuell die eingestellten Bilder, die zu viel sind, nicht mehr nachträglich löschen.
          [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Jahren, 9 Monaten geändert.]
          • Schnell den Deckel geschlossen, um den Prozess in Gang zu bringen.

            • Im samtweichen Flaum, einem Leinenweg, ging es dann aufwärts, gen Himmel.


              • Und die Sonne lag uns zu Füßen.



                • Das Dachprovisorium, welches ich wegen einsetzendem Regen installierte, wurde durch einen professionelleren Pendant getauscht.




                  • Ich vergesse nicht zu erwähnen, dass ein Kunstschwarm, Futter braucht.
                    Zum Einstieg gab es am ersten Tag 1 KG fest und ein Teller Flüssignahrung, verschiedener Geschmacksrichtungen.

                    Und so im Futter, konnte ich am zweiten Tag, vier bebaute Waben am linken Fleck (vom Flugloch gesehen) ersehen.



                    • Hallo Malemmy,
                      ich will hier nicht den bösen Zeigefinger heben, aber ein paar deiner Aussagen/Verhalten lassen meine Alarmglocken schrillen.

                      Ziel ist es für mich, meine Bienenvölker Art-gerecht aufwachsen und vermehren zu lassen. Mir ist es nicht einmal ein Ziel, Honig zu ernten. Wenn es nicht unbedingt sein muss, würde ich ebenso gerne auf sämtliche Behandlungen verzichten. Alleine Bestäubung ist mir Grund genug dafür, Bienen anzusiedeln. Am liebsten wäre mir, wenn die Bienen, sich selbst überlassen, überlebensfähig wären.

                      Mit dem ersten Teil deines Ziels kann ich mich voll identifizieren, aber auf sämtliche Behandlungen zu verzichten und die Bienen sich selbst zu überlasssen! Damit bist du auf einem völlig falschen Weg. Ich gehe davon aus, dass du die Seiten http://bienenkiste.de/doku/ersteschritte/index.html & http://bienenkiste.de/doku/betreuung/index.html intensiv studiert hast?
                      Es gehört eben mehr dazu als nur die Kiste hinzustellen und dann machen lassen. Sonst darfst du dich nicht wundern, das eines Morgens nur noch ein Haufen tote Bienen vor deinem Flugloch rumliegen.

                      Auch aus deinen Blogbeiträgen fallen mir einige eklatanten Probleme auf! Du reist die Kiste kurz nach der Besiedelung auf und schaust dir die Miniwaben an, du störst das Volk unnötig wo es eigentlich Ruhe bräuchte (das widerspricht witzigerweise deinem formulierten Ziel)... Mein dringender Appell an der Stelle. Lies dir die Seiten unter bienenkiste.de aufmerksam durch, besorg dir das Buch dazu und halte dich in der ersten Zeit punktgenau daran. Mit zunehmender Erfahrung kannst du dein Verhalten ja adaptieren, aber so wie das im Moment aussieht! Finger weg vom Bien und zurück an die Schulbank ;-)
                      • Hi Matthias,

                        das ist ein schöner Garten/Hof!

                        Zwei weitere Hinweise möchte ich erwähnen. Das Dach ist schön groß (fast zu groß, würde ich sagen), es soll aber lieber undurchsichtig sein, sonst hast Du da eine Art Solarium, was für die breite Fläche der Bienenkiste nicht gut ist.

                        Und das Kippen. Zur Zeit geht das, aber die Bienenkiste ist so konzipiert, dass sie zuerst gekippt und erst dann das Bodenbrett abgenommen wird. Bei deiner Arbeitsweise steigt die Gefahr von Wabenabriss (Imker zieht nach oben, die Schwerkraft nach unten), besonders wenn an der einen oder anderen Stelle die Waben unten am Bodenbrett angebaut werden.

                        Das Futterteig soll auch lieber hinten sein. Und ja, den Kunstschwarm weiter füttern.

                        Schöne Grüße

                        Kevin
                          Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
                        • Zuerst einmal, danke, dass ihr euch meiner Seiten angenommen habt.
                          Willkommen zurück ^^

                          Zuerst möchte ich dir, Dominik danken, dass du mir mit deinem Beispiel, die wunderschöne eine Seite der Schulbank nahe gelegt hast. Den Lehrer spielen, das kann ich "Spitzbuben Modus an" auch. ^^

                          Dominik schrieb am 09.06.2016, 13:10
                          Hallo Malemmy,
                          ich will hier nicht den bösen Zeigefinger heben, aber ein paar deiner Aussagen/Verhalten lassen meine Alarmglocken schrillen.

                          Damit bist du auf einem völlig falschen Weg.
                          Also lieber Dominik.
                          Dass ich auf dem falschen Weg bin, diese Aussage mag ich nicht. Will'st du Gott oder irgend ein Wesen sein und zu 100% wissen, welcher Weg mit Bienen der richtige ist?
                          Selbst Erfahrungen sind eben nur Erfahrungen denn, jeder hat andere.

                          Wenn du so etwas schreibst dann doch bitte, dass es deine Meinung ist. Ohne diesen Satz (Es ist deine persönliche Meinung) kommt es irgendwie von oben herab allwissend, ja und überheblich über mich. Das ist nicht nett finde ich, diesen Umgang brauchen wir hier doch nicht, oder?
                          Ich lasse mich gerne Überzeugen, aber nicht mit angeblicher Allwissenheit.
                          Wenn es also deine Meinung ist, dann lasse ich sie dir. Ich brauche sie ja nicht mit dir zu teilen.

                          Es gibt Menschen, so wie ich, die leben einen Traum. Mein Traum ist es, Bienen nicht als Haustiere zu verwenden sondern, als das was sie meiner Meinung nach sein sollten, Naturbelassen.
                          Hast du etwa verlernt zu träumen?

                          Dass dieser Traum vorerst nicht erfüllt wird, das weiß ich sicherlich. Jedoch kann man doch weiterhin träumen, oder?
                          Ich möchte zwar verhindern, dass die Bienen sterben, jedoch leider passiert es ab und an, so ist die Natur. Wenn Bienenfreunde, nur dadurch, weil sie gerne nichts am Volk tun würden verurteilt werden, dann finde ich das recht überheblich und mit Verlaub, Finger weg vom Schreibhandwerk.

                          Ich gebe dir in einem Recht, Erfahrungen fehlen mir. Aber, die bekomme ich beim Tun, nicht, beim Nichttun. Und der, der immer alles richtig macht, lernt bekanntlich auch nicht dazu.

                          Ich glaube also Dominik, dass du meine vorherigen Seiten zwar gelesen, aber meine Intentionen dahinter nicht richtig verstanden hast? Ich habe, genauso wie du vor, das es den Bienen einmal gut gehen wird. Deshalb schreibe ich hier und deshalb wünsche ich den Austausch, um Erfahrungen zu sammeln.
                          Komme mir bitte nicht mit einem Appell, den du dir selbst geben solltest, im Umgang mit Menschen.

                          Nun zu deinen "Tipps".
                          Ja ich habe deine Vorschläge an Lesestoff mehr oder minder gelesen.
                          Jedoch gehöre ich zu der Kategorien, dass ich es erst lerne wenn ich es tue, bin selbstbestimmt beim Ausprobieren. Auch wenn mir eine Zeile davon ab rät, führe ich nicht ohne Kopf und Emotion, Zeile für Zeile vom geschriebenen Text aus sondern, sammle mutig meine eigenen Erfahrungen.

                          Zu deiner unbeantwortete Frage, warum ich denn, trotz schriftlichen Warnungen und wissentlich schon so früh die Kiste aufgemacht habe (Ich habe sie übrigens nicht aufgerissen sondern, dies mit der nötigen Vorsicht getan). Weil ich erstens selbst neugierig war und zweitens, weil mein Imkerpate ebenso neugierig war und wir noch 0% Erfahrungen mit der BK hatten, wie weit fortgeschritten das Volk zu dieser Zeit ist. Ich möchte an dieser Stelle auch keine Urteile lesen, wie gut oder schlecht dieser Pate seine Arbeit macht. Gäbe es ihn nicht, gäbe es ein paar tausend Bienen weniger.
                          Ich kann es überhaupt nicht leiden wenn mit dem Finger auf Fehler gezeigt wird, die dazu da sind, Erfahrungen zu sammeln. Wer noch nie in seinem Leben Fehler gemacht hat, der heuchelt sich Altmächtigkeit ans Haupt.

                          Da deine Tipps insgesamt für mich als Loblied fürs Aufhören anhören, nehme ich dennoch und gerne den Letzten, eigens für dich nochmal auf. ^^
                          Dominik schrieb am 09.06.2016, 13:10
                          Finger weg vom Bien und zurück an die Schulbank ;-)
                          Finger weg von der Tastatur, wenn du es mit denkenden Menschen zu tun hast. Lerne, das es hier Anfänger gibt die deine Daumen und Unterstützung zum Weitermachen gebrauchen nicht umgekehrt, dass sie ihre Liebe für die Natur aufgeben sollten.

                          Viel Erfolg "beide spitzbübigen Daumen hoch" bei deinem Tun (vielleicht auch nur ein Traum). Pass mir sensibler auf deine Bienen auf als du es hier beim Schreiben und Unterstützen mit Menschen tust. ^^
                          Spitzbuben Modus aus
                          Lieben Gruß
                          Malemmy
                          • Hallo auch an dich, Kevin
                            KMP schrieb am 09.06.2016, 17:07
                            Hi Matthias,
                            das ist ein schöner Garten/Hof!
                            Danke dir. Dein Lob geht auch an dich, dessen schönen Bilder sich ebenso sehen lassen können.
                            Habe mich schon etwas inspirieren lassen von deiner Bienenkistenumgebung.
                            Aus irgend einem unerklärlichen, vielleicht platz-technischem Grund habe ich mein nämlich mein Beet "Bienenwiese" an einer anderen Stelle platziert als dort, wo die Kiste steht. Muss ich drüber nachdenken wann und wie ich das Beet wieder umpflanze. ^^
                            Shit happens wa? ^^
                            Es gibt aber auch so viel zu tun und der Platz im Garten ist irgendwie immer ungeeignet für irgend etwas anderes.

                            KMP schrieb am 09.06.2016, 17:07

                            Und das Kippen. Zur Zeit geht das, aber die Bienenkiste ist so konzipiert, dass sie zuerst gekippt und erst dann das Bodenbrett abgenommen wird.
                            Sehr schön. Siehste, genau deshalb bin ich hier.
                            Ups, das ist mir nämlich noch nie übers Auge gehuscht, dass das so sein soll. Muss mir die Zeile nochmal im Buch anschauen, hab es so nicht verstanden.
                            Meine Taktik werde ich denn gleich mal in Zukunft "anpassen". Danke dafür.
                            Danke auch für deine Erklärung, warum das so ist.

                            Das Futter, das Futterteig? Schreibt man das so, das Futterteig? Ok, muss mal gleich googlen gehen. ^^
                            Warum?
                            Du sagst also, ich soll den Teig also nach hinten, in den Honigraum legen?
                            Warum ist das so, hast du da negative Erfahrungen zu, das Futter in die Mitte zu legen?
                            Weil, wenn später die Waben bis zum Boden reichen, ist der Platz dort ja eh nicht mehr geeignet?
                            Der Grund würde mich interessieren.

                            Das flüssige Futter auch nach hinten?

                            Wegen dem Dach, da gebe ich dir vollkommen Recht. Hatte das Dach nur semiprovisorisch, weil es gerade zu regnen begann, montiert. Als die Sonne wieder kam, zeigten mir die Bienen durch Verkriechen und Flügelschwung, dass das so nicht gut auf Dauer ist. Schnell wurde wieder ein Sonnenbrett drüber improvisiert. Muss noch ne bessere Lösung her, das weiß ich. Bin nur bei den vielen schönen und praktikablen Lösungen die es gibt eher überfordert, mich zu entscheiden, was ich denn drüber haben möchte. Also vorerst erst mal die eigene Lösung "improvisatorischer Eigenbau".
                            Danke aber für den Hinweis.

                            Wegen dem Nachfüttern, da habe ich gleich ne technische Frage.
                            Kann ich mit der Faustformel berechnen/abschätzen, ab wann ich das Nachfüttern sein lassen kann?
                            Die Bienen sollten sich ja irgendwann auch wieder selbst um Nahrung kümmern, sie sollten sich zurecht lernen zurecht zu finden, es soll ihnen ja für den Winter gut gehen.
                            Nach der ersten Brut?
                            Nach x Wochen?

                            Gerne auch ein Link, wo ich es nachlesen kann.

                            Nun werde ich mich mal aufmachen in den Garten. Nachschauen ob genug Bienenfutter vorhanden ist und weiterhin den schönen Tag genießen.
                            Vielleicht setze ich mich später vor das Flugloch und lasse mich einfach nur ...

                            Danke für deine Hilfe und deine Anregungen Kevin.
                            Lieben Gruß
                            Malemmy [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 2 Jahren, 6 Monaten geändert.]
                            • Hallo Malemmy, spitzbübisch finde ich deinen Beitrag zwar nicht, eher polemisch, persönlich angreifend und wertend aber gut, offensichtlich habe ich den falschen Ton getroffen, ich bleibe auf der Sach- und nicht auf der persönlichen Ebene.

                              In keinster Weise wollte ich dich zum Aufhören bewegen, da hast du meinen letzten Satz falsch verstanden. Ich wollte dir damit den Hinweis geben, dein Volk erst mal machen zu lassen und die Zeit der ersten Wochen zu nutzen, dir die Infos anzulesen und das Flugloch zu beobachten.

                              Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass ein jeder Foreneintrag die Meinung des Autors darstellt, was sonst?

                              Bienenfreunde hin oder her. Fakt ist, das du mit der Haltung von Bienen nun mal eine Verantwortung übernommen hast. Wenn du gerne "nichts am Volk tun möchtest" dann ist das einfach fahrlässig und du blendest damit die jahrelangen Erfahrungen und sauber dokumentierten Empfehlungen einfach aus. DAS ist überheblich und besserwissend ohne jede Grundlage... wie gesagt spricht ja nichts dagegen, nachdem du die Erfahrung gesammelt hast, dein Verhalten zu adaptieren und für dich anzupassen. Du steigst ja auch nicht einfach ins Auto und fährst mal los, ohne die Verkehsregeln zu kennen, du trägst eine Verantwortung... Achtung polemisch und nicht ernst gemeint: "wenn du nichts tun möchtest, dann häng dir Insektenhotels in den Garten" smiley

                              Und nochmal zum Thema "aufreisen". Wenn ich die Bilder von dir ansehe blutet mir das Herz, denn diesbezüglich bin ich sehr sensibel. Die komplette Traube hat sich durch den Eingriff aufgelöst und die Damen sind breit verteilt in der Kiste. Für mich fühlt sich das sehr wohl wie ein "aufreisen" an. Ein unnötiger Eingriff um die Neugier zu befriedigen.

                              Zu deinen Fragen bezüglich Fütterung: http://bienenkiste.de/doku/betreuung/auffuetterung/index.html

                              Und zu deiner Frage bzgl. des Platzierens des Futters, findest du unter http://bienenkiste.de/doku/ersteschritte/erste-wochen/index.html folgendes Zitat:
                              Außerdem zieht das Futter die Bienen nach hinten und sie bauen dann zuerst Waben, die näher am Trennschied und weiter vom Flugloch entfernt liegen. Ohne zusätzliches Futter würden sie erst vorne näher am Flugloch bauen. Aus verschiedenen Gründen ist es besser, wenn sie mit dem Wabenbau möglichst weit vorne beginnen.
                              • malemmy schrieb am 10.06.2016, 13:50
                                Kann ich mit der Faustformel berechnen/abschätzen, ab wann ich das Nachfüttern sein lassen kann? Die Bienen sollten sich ja irgendwann auch wieder selbst um Nahrung kümmern, sie sollten sich zurecht lernen zurecht zu finden, es soll ihnen ja für den Winter gut gehen.

                                Gerne auch ein Link, wo ich es nachlesen kann.

                                Lieber Malemmy,

                                die "Anleitungen" auf der Bienenkiste-Website sind zu empfehlen: http://www.bienenkiste.de/doku/index.html

                                Unter "Erste Schritte --> Die ersten drei Wochen" wirst Du z.B. lesen können: "In den ersten Wochen darf die Kiste noch nicht komplett geöffnet (also gekippt) werden! Von hinten kann man unter dem Trennschied hindurch zu den Bienen spähen und sehen, ob gebaut wird."

                                Und last but not least, rechts oben auf jeder Seite im Forum sind die wichtigsten Forumsregeln zu finden. "Bauarbeit am Forum" kannst Du ruhig überspringen (steht seit eh und je da), aber bitte auf die letzten zwei besonders achten ("Achte das Engagement..." und "Erst lesen, dann..." -- die sind wichtig).

                                Wir wünschen Dir und Deinen Biene einen guten Start!

                                -K

                                  Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
                                • Sodele, da bin ich wieder.

                                  Hallo Leute, danke für eure Mühe.

                                  Mir ist klar, erst lesen dann fragen, jedoch kann die besagte Anleitung auch anders verstanden werden und nicht alle Fragen beantworten. Der, der Anleitungen am besten verstehen kann ist der, der sie selbst schreibt.

                                  Nun weiß ich nämlich immer noch nicht "warum", die Kiste die ersten Wochen nicht geöffnet werden sollte (habs ja auch gemacht und den Bienen hat es nicht geschadet). Nur wegen der Risikofaktoren?
                                  Man stört das Volk, gut ist ein Argument welches ich bewusst eingegangen bin. Doch, geht es hier mehr darum, das Prinzip der Bienenkiste zu bewahren, den Bien in den ersten Wochen ungestört aufwachsen zu lassen (vielleicht auch weil's in der Anleitung steht) oder darum, mit Risiken zu jonglieren? Was ist mit "eigene Erfahrungen" sammeln, wie hoch wird das sammeln von Erfahrungen eingestuft?
                                  Meinem Bien geht es gut, das sagt mit meine Erfahrung nach dem öffnen der Bienenkiste.

                                  Klar, mit diesem Eingriff geht das Risiko in die Höhe, das die Königin etwas abbekommt. Jedoch sind nach allem was ich bisher erfahren manche Risiken oft auch nur vom Menschen gemacht. Meine Erfahrung von Bienen sind, dass sie außer im Bezug zu Schädlingen wie die Varroamilbe (die indirekt im übertragenen Sinn wohl auch vom Menschen beeinflusst wurde), doch recht pflegeleicht und nicht klein zu kriegen.

                                  Außerdem weiß ich jetzt nur, dass aus verschiedenen Gründen das Futter im Honigraum platziert werden sollte. Außer, dass die Waben später diesen Platz verwenden und, dass die Bienen nahe des Flugloches bauen (was mir gleich ne neue Frage aufwirft, warum. Denn da bauen da doch meistens, oder nicht? ^^), hab ich auch nicht das "vollständige" Warum herausfinden können.

                                  Habe aus der Anleitung jedenfalls noch keine Details erfahren und ich schätze, das werde ich auch nicht. Mir ist nämlich auch klar, dass dort nicht alle Eventualitäten stehen können, deshalb schreibe ich ja hier. Man möge mir also auch verzeihen wenn ich erst frage ohne gelesen zu haben. Weil ich erstens noch nicht weiß wo es steht und zweitens nicht den Zusammenhang von Text und Realität erfahren habe.

                                  Nun möchte noch kurz von meinem Bien im Garten berichten um mich dann wieder dem Tagesgeschäft zu widmen.

                                  Schätze 6-7 Waben sind schon recht gut ausgebaut. Die Bienen tragen Pollen ein.

                                  Gruß
                                  Malemmy

                                  PS
                                  Übrigens. Habe noch das Flugloch zum Schutz gegen Räuberei eingeengt, dass der Aufwand fürs Schützen weniger wird. [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Jahren, 9 Monaten geändert.]
                                  • malemmy schrieb am 18.06.2016, 11:54

                                    Nun weiß ich nämlich immer noch nicht "warum", die Kiste die ersten Wochen nicht geöffnet werden sollte (habs ja auch gemacht und den Bienen hat es nicht geschadet). Nur wegen der Risikofaktoren?
                                    Man stört das Volk, gut ist ein Argument welches ich bewusst eingegangen bin. Doch, geht es hier mehr darum, das Prinzip der Bienenkiste zu bewahren, den Bien in den ersten Wochen ungestört aufwachsen zu lassen (vielleicht auch weil's in der Anleitung steht) oder darum, mit Risiken zu jonglieren?

                                    Lieber malemmy,

                                    Die Bienenkiste sollte lt. Anleitung in den ersten 3 Wochen nicht gekippt und von unten nicht geöffnet werden. Die Beantwortung der Frage "Warum " bedeutet nicht, weil`s so in der Anleitung steht, da steht es übrigens mit gutem Grund, sondern weil die Gefahr des Wabenabbruchs in dieser Zeit bei frischem Naturwabenbau im Falle des Kippens/Öffnens von unten sehr hoch ist. Oft genug passiert und auch hier im Forum nachlesbar. Ich meine, diese Erfahrung möchtest du nicht machen. Du kannst die Entwicklung des Volkes genau so gut studieren, wenn du nur die hintere Klappe öffnest, unterm Trennschied hindurch nachschaust wie es dem Volk geht, ganz ungestört und so oft du magst.

                                    Man möge mir also auch verzeihen wenn ich erst frage ohne gelesen zu haben. Weil ich erstens noch nicht weiß wo es steht und zweitens nicht den Zusammenhang von Text und Realität erfahren habe.

                                    Natürlich kann jeder seine eigenen Erfahrungen sammeln, sollte dabei aber Risiken vermeiden. In der Bienenhaltung Risiken eingehen, um daraus zu lernen, scheint mir nicht der geeignete Weg zu sein. Wenn du dich an die Anleitung hältst können große Risiken erst gar nicht entstehen. Die Anleitung dient deinem und der Bienenleben Schutz, versorgt dich mit nötigen Informationen zur einfachen natürlichen Bienenhaltung mit der Bienenkiste.

                                    Was ist mit "eigene Erfahrungen" sammeln, wie hoch wird das sammeln von Erfahrungen eingestuft?

                                    Lernen durch Tun ist okay und bei der Bienenkiste ausdrücklich erwünscht, einschließlich des Selbstbaus. Das funktioniert aber nur, wenn du zugleich auch den Unterbau (das erlernte, angelesene Wissen anwendest) um nach diesem Konzept erfolgreiche Bienenhaltung zu betreiben - und möglichst auf Dauer Freude an den Bienen zu haben - .


                                    Liebe Grüße
                                    bf
                                      Abyssus abyssum invocat
                                    • Mal wieder zurück melden.

                                      Aktuell besitze ich noch eine zweite BK steht mit einem Schwarm von diesem Jahr links außen.
                                      In der Mitte meine erste BK
                                      Bild: BK-Stand


                                      Eine weitere dritte BK ist in Vorbereitung. (Stockkarten fehlen noch)

                                      Heute habe ich das erste Mal meine Kiste Nummer 1 gewogen.
                                      67,4 Kilogramm wog die komplette BK, Honigraum ist voll belegt.
                                      Bild: aktuelles BK Gewicht


                                      Mein Bienenstand ist deswegen auch gerade wieder mal beim Umbauen, eine gescheite Dachkonstruktion fehlt auch noch. Jedoch haben nun theoretisch drei BK Platz und ich habe keine Probleme beim Hochklappen. Zum Wiegen der BK habe ich mir mit der aktuellen Konstruktion und der flachen Waage, eine einfache Möglichkeit geschaffen, die BK zu wiegen falls es nötig ist.
                                      Bild: Waage


                                      Summende Grüße
                                      Malemmy

                                      Nachtrag:
                                      Bilder verkleinert, jedoch lassen sich aktuell die alten großen Bilder nicht löschen. [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 2 Jahren, 8 Monaten geändert.]
                                      • Heute kurz mal meinen Stand aktualisieren:

                                        Mittlerweile ist meine dritte BK aufgestellt (Stockkarte fehlt noch)
                                        BK_1 steht nun wieder ganz rechts außen.

                                        Bild: BK_1 vom 25.07.2017 rechts außen


                                        Honigernte
                                        Gute Entscheidung, nach Anleitung vor zu gehen, um einen Tag zuvor, die Waben durch zu schneiden.
                                        Honigernte am 22.07.2017 ist super gelaufen, besser als erwartet.
                                        Friedliche Bienen ertrugen das Gepolter neben ihnen, da mir mehrmals der Smoker umfiel.
                                        Mein Adjutant, der nur dafür vorgesehen war, den Deckel für die Waben zu öffnen und das Ganze Vorhaben zu bebildern, leistete hervorragende Dienste, unbezahlbar ein Gehilfe bei dieser Tätigkeit.
                                        Eine einzige Biene verirrte sich im Tragegefäß. Sie konnte, zwar benommen, doch tapfer zurück fliegen.

                                        24,4 KG Bruttogewicht (Honig, Waben, HRL und Tragegefäß)
                                        18 KG Honigertrag grob geschätzt. Bin aktuell noch am Abtropfen lassen.

                                        Varroa-Messung und AS-Behandlung ist demnächst geplant.

                                        Summ summ
                                        Malemmy

                                        Nachtrag, aktuelle Ansicht.

                                        Bild: BK_1-3 vom 28.07.2017
                                        [Hinweis: malemmy hat den Beitrag zuletzt am vor 2 Jahren, 8 Monaten geändert.]
                                        • Hallo Malemmy,
                                          Einen sehr schönen Bienenstand hast du jetzt, auch ein schönes Gartengrundstück. Gefällt mir
                                          ausgesprochen gut.

                                          schöne grüße
                                          bf

                                            Abyssus abyssum invocat