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  • Hier mein Entwurf für das neue Giebeldach. Die Schindelbretter sind jetzt 11 statt 10 cm. Der Überhang ist dementsprechend 3 cm großer als vorher. Auf dem Vergleichsbild sieht man den Unterschied bei der Beschattung.

    Die Baupläne kommen noch (Oktober/November). Links das Dach-Klassik, rechts das Plus...



    -Kevin [Hinweis: KMP hat den Beitrag zuletzt am vor 6 Jahren, 6 Monaten geändert.]
      Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
    • Hier sieht man besser den modifizierten Dachträger, der nötig war. Der Überhang zur Kiste ist jetzt ungefähr 8 cm.

      In der hiesigen Bauanleitung wird es empfohlen die Außenseite mit Holzlasur zweimal zu streichen. Ich denke das sollte auf dreimal erhöht werden. Ich wäre auch dankbar für Tipps/Hinweise bezüglich der Spezifikation des Sperrholzes für die Schindelbretter. Zur Zeit steht nur "4 mm Sperrholz, Kiefer" drin. Gibt es eine bessere Empfehlung für die Einsetzung von "Sperrholz im Außenbereich" (die man hoffentlich auch im Baumarkt finden kann*)?



      Schöne Grüße

      Kevin

      * Bootsbau-Sperrholz kann man schon wegen Kosten und Verfügbarkeit ausschließen, denke ich. Ich finde gerade folgendes im Netz: "BFU 100 Verleimung -- beständig gegen Feuchtigkeitseinflüsse". Das muss reichen, denke ich, auch wenn die eine Firma (Müller Bauhandel) dazu schreibt: "Wir möchten darauf hinweisen, dass BFU100 (wasser - und kochfest) verleimtes Sperrholz für die Verwendung im - Außenbereich nur bedingt geeignet ist." [Hinweis: KMP hat den Beitrag zuletzt am vor 6 Jahren, 6 Monaten geändert.]
        Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
      • Kevin, das ist richtig hübsch da außen am Rand. - So hätt ich das gern an meinem Haus, bitte.

        Wäre eine Budget-/Volksversion denkbar, mit schnöder Dachpappe gedeckt,
        und dafür an den Trägern mit Ausschnitt, um Hitzeentwicklung vorzubeugen?

        (Mir hat ja mein Lotse schnell sowas Simples hingezaubert, damit meine neuen Bienen nicht wieder auszögen
        - wegen Ausfalls der Klimaanlage.)
          sapere aude
        • Hier war es das Ziel ein an die Bienenkiste optisch und qualitätsbezogen angepasstes "Aufsetzdach" zu entwickeln (aber hier auch so günstig wie möglich). Es sollte so leicht wie möglich und mit wenigen Handgriffen von einer Seite abnehmbar sein -- und der Kiste gut stehen.

          Ja, sicher kann man das alles einfacher und etwas günstiger schaffen. Aber dunkles Dachpapier würde ich nicht nehmen. Mein erstes Dach war ein flaches Stück Billig-Sperrholz auf Leisten und hat Prima funktioniert. Vorschläge für andere günstige Variante findet hier (unten): http://www.bienenkiste.de/doku/bauanleitung/zubehoer/index.html

          -K

          So hätt ich das gern an meinem Haus, bitte.
          Fangen wir mit dem Wanderwagen(?) auf dem Land an. [Hinweis: KMP hat den Beitrag zuletzt am vor 6 Jahren, 6 Monaten geändert.]
            Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
          • Hallo Kevin,
            bei meinem Dach hatte ich die Schindelbretter gleich etwas breiter und ca. 10cm länger gewählt, um den Dachüberstand rundherum etwas zu vergrößern. Die Dachträger hatte ich allerdings nicht geändert, sodass die äußersten Giebelbretter schon etwas "auf Kante" geleimt sind. Statt mit einem First habe ich die Dachträger mit zwei Fetten verleimt, da ich mir davon eine höhere Stabilität versprochen habe. Unüberlegt habe ich die Fetten analog zu den Schindelbrettern verlängert. Dass passte anschließend natürlich nicht zu den verzinkten Leisten auf der Bienenkiste, war aber nicht so problematisch, da das Dach auch sehr gut auf den beiden Fetten aufliegt.
            Trotz zweimaligem Anstrich mit der Lasur schien das Sperrholz zuletzt etwas zu leiden (erste Stockflecken und Algen), sodass ich es nun über die nasskalte Jahreszeit mit einem passenden Stück Dachpappe (rundum ca. +2cm) zu schonen versuche. Ob die Fixierung der Dachpappe mit den Steinen funktioniert und praktikabel ist, muss sich zeigen.

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            [Hinweis: cookie hat den Beitrag zuletzt am vor 6 Jahren, 6 Monaten geändert.]
            • Moin Cookie,

              cookie schrieb am 21.09.2013, 00:40
              Statt mit einem First habe ich die Dachträger mit zwei Fetten verleimt, da ich mir davon eine höhere Stabilität versprochen habe.

              Es sieht aus als ob die Giebelbretter nicht flach gegen die Fetten liegen. Die Fetten tragen wesentlich zur Stabilität (Steife der Bretter) und werden an den Kontaktstellen mit den Brettern verleimt und verschraubt -- dann reicht die Stabilität mit dem First völlig aus (s. das Bild wo ich auf dem Dach sitze).

              Die aüßerlichen Oberflächen bei mir sehen nicht mehr so schön und neu aus, aber das Dach bleibt noch trocken (unten). Mal sehen wie das im Frühling aussieht. Lebensdauer von sowas ist sowieso max. 7 Jahre, vermute ich -- es sei denn man eine Schutzfläche wie Dachpappe aufbringen will. Alternativ streicht man das Dach mit Holzlasur wieder (alle 2 Jahre?).

              Danke für die Bilder und den Beitrag!

              -Kevin

              P.S. - Du hast aber eine tolle Arbeitsbank. Davon kann ich platzbedingt nur träumen. [Hinweis: KMP hat den Beitrag zuletzt am vor 6 Jahren, 6 Monaten geändert.]
                Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
              • Lieber BK-Imker,

                da ich noch keine Gelegenheit gehabt habe, das neue Design auszuprobieren, habe ich noch keine neue Bauanleitung veröffentlicht. Desweiteren bin ich nach einem ganzen Probe-Jahr mit 2 Exemplaren auf 2 Bienenkisten immer noch mit dem ursprünglichen Design zufrieden und halte es für ausreichend als Dachschutz unter normalen Umständen.

                Wer unbedingt das neue Design "auf eigene Gefahr" ausprobieren möchte, (bis jetzt nur einer) soll mir eine private Nachricht schreiben.

                -Kevin

                  Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
                • Hallo Kevin,
                  KMP schrieb am 21.09.2013, 09:01
                  cookie schrieb am 21.09.2013, 00:40
                  Statt mit einem First habe ich die Dachträger mit zwei Fetten verleimt, da ich mir davon eine höhere Stabilität versprochen habe.
                  Es sieht aus als ob die Giebelbretter nicht flach gegen die Fetten liegen. Die Fetten tragen wesentlich zur Stabilität (Steife der Bretter) und werden an den Kontaktstellen mit den Brettern verleimt und verschraubt -- dann reicht die Stabilität mit dem First völlig aus (s. das Bild wo ich auf dem Dach sitze).
                  Da hast Du recht, die Schindeln sind nicht flächig mit den Fetten verleimt sondern liegen eher auf dem in sich "stabilen" Dachstuhl auf.
                  Die aüßerlichen Oberflächen bei mir sehen nicht mehr so schön und neu aus, aber das Dach bleibt noch trocken (unten). Mal sehen wie das im Frühling aussieht. Lebensdauer von sowas ist sowieso max. 7 Jahre, vermute ich -- es sei denn man eine Schutzfläche wie Dachpappe aufbringen will. Alternativ streicht man das Dach mit Holzlasur wieder (alle 2 Jahre?).
                  Meine Sorge war, dass Feuchtigkeit in das nicht weiter spezifizierte Kiefern-Sperrholz aus dem Baumarkt eindringt, die Verleimung sich auflöst und die Furniere quellen und wellig werden. Das Beschweren der Dachpappe mit Steinen sah zwar gut aus, hat sich aber nicht bewährt, da Windboen es mehrfach geschafft haben, die Pappe anzuheben und die Steine abrutschen zu lassen. Als schnelle Lösung habe ich einfach zwei Spanngurte rund um die Kiste das Dach gezogen. (Sieht aber nicht gut aus, daher hier kein Photo. ;-) )
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