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  • Bei um 6°C Aussentemperatur bot sich heute die Gelegenheit, bei allen Völkern die Restentmilbung mit der Oxalsäure-Lösung durchzuführen. Das Volk in der einen Bienenkiste saß dicht gedrängt, das andere noch weiter verteilt bis direkt vor das Flugloch. Bei dem Volk flogen zuvor auch noch einzelne Bienen aus und ein und es umschwirrten mich auch so einige Wächterinnen, nachdem ich die Kiste geöffnet und mit der Behandlung begonnen hatte.
    Bei den Magazinbeuten ein ähnliches Bild, zwei Völker sehr ruhig und dicht ansitzend, eins davon eher kleiner, das dritte Volk dagegen noch ziemlich agil. Die Magazinbeuten waren nach der kurzen Frostperiode im Oktober schon vor mehreren Wochen brutfrei. In sofern hätte ich wahrscheinlich auch schon früher behandeln können.
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    • Bei fast 14°C waren heute alle fünf Völker aktiv, munterer Ein- und Ausflug und geschätzt jede 10. bis 20. Biene kam mit kleinen Pollenhöschen zurück.
      Mache mir so meine Gedanken, dass die Bienen für die Ausflüge unnötig Vorräte verbrauchen und dass der Eintrag von Pollen vielleicht auch zum Beginn oder sogar zur Ausweitung des Brutgeschäftes führt. Die gegenwärtigen Temperaturen würden zwar Nachfüttern ermöglichen, aber eine große Futterquelle würde vielleicht die gleichen, negativen Auswirkungen haben. Schwierig.
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      • 10. Januar 2016, ca. 6°C
        Reger Flugbetrieb an zwei Beuten (1x BK, 1x MB), einzelne Bienen (1x MB) und kein Flugbetrieb an den anderen beiden Beuten (1x BK, 1x MB). Konnte mehrere Bienen beobachten, die sich mit nassem Moos befassten. Denke, dass die Wasser geholt haben und der Brutbetrieb voll in Gang ist. Richtig?
        Hoffentlich geht das gut, der Winter ist ja noch nicht zu Ende. Andererseits blüht vereinzelt auch was. Gesehen: Ringelblume, Primel, Ranunkelstrauch (Kerria japonica 'Pleniflora') und Lavendel (!), bei letzterem musste ich selbst verwundert zweimal hinschauen. Wortwörtlich verrückt. Als Futterquelle ausreichen tut das natürlich nicht. Fraglich auch in welcher Qualität und Menge Pflanzen, die derart zur Unzeit blühen, Nektar und Pollen produzieren.
        Die beiden nicht aktiven Völker haben auf Klopfen aber auch mit Brausen geantwortet. In sofern alles noch gut.
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        • 18. Dezember 2016, 5°C
          Heute sollte die OS-Behandlung der Bienenkisten und der drei Magazinbeuten erfolgen. Zunächst dachte ich, dass ein lose übergeworfener Schleier ausreichen würde, aber schon beim Öffnen der BK musste ich feststellen, dass das Volk nicht nur vital sondern auch wach und wehrhaft war. Also doch lieber schnell das Imkerhemd übergezogen und los ging es. Auch das Beträufeln mit der OS spornte die Bienen abweichend zu den Vorjahren zum Auffliegen an. So musste es also auch schnell gehen, sodass möglichst viele Bienen noch vor dem Verklammen wieder in die an den alten Platz gestellte BK kommen würden. Da war ich mit den Magazinbeuten etwas im Vorteil, aber im Übrigen das gleiche Bild - Völker vital und von der Störung so gar nicht begeistert.
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          • Hier mal ein Photo vom Sommer:


            Pfui Spinne! ;-)
            • cookie schrieb am 20.12.2016, 23:28
              Hier mal ein Photo vom Sommer:
              Pfui Spinne! ;-)

              Eine Springspinne, Marpissa muscosa, denke ich. Die halten sich gerne auf Baumstämmen, Pfosten und anderen Holzflächen (wie Bienenkisten?) auf.

              -Kevin
                Kevin M. Pfeiffer - Berlin (Mitglied, Imkerverein Kreuzberg e.V.) - Imkerbuch - Stockwaage - Visitenkarte
              • Gestern bei bestem Wetter die Frühjahrsdurchsicht gemacht. Das Volk ist stark, alle Wabengassen sind besetzt und es gab bereits "Wildbau" in den Honigraum hinein. Habe also umgehend die Mittelwände ebenda eingehängt.
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                • Varroa-Behandlung mit Oxalsäure am 28.12.2017. Die Bienenkiste ist voll, von Winterruhe kann keine Rede sein. Bis auf eine Wabe sind alle Waben von vorn bis hinten dicht mit Bienen besetzt. Die Situation schaut eher aus wie im Sommer. Die scheinen noch lange gebrütet zu haben und ob gerade die Brutpause wie errechnet vorliegt, ist auch fraglich. Hoffentlich reichen da die eigentlich sehr reichlichen Vorräte aus.
                  • Varroa-Behandlung am 30.11.2019 mit geträufelter OS abgeschlossen, sowohl Bienenkisten als auch Magazinbeuten.
                    Was hat es sonst noch gegeben im Jahresverlauf? Zwei Ableger gemacht, einen davon verschenkt, den anderen mit einem eher schlecht entwickelten Volk vereinigt. Faulbrut-Beprobung im Sommer ist negativ ausgefallen, alles gut.
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