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  • Die Naturbeute von Imker Johann Thür ähnelt stark der Warré-Beute und wird offensichtlich nach dem gleichen System betrieben. Sie ist allerdings ein gutes Stück kleiner als die Warré. Diese Beute scheint
    ganz in Vergessenheit geraten zu sein.
    Bin derzeit am überlegen ob ich sie nachbauen und besiedeln soll.

    Hat schon mal jemand mit dieser doch sehr kleinen Beute geimkert und möchte über seine Erfahrungen
    berichten.

    Fotos würden mich auch interessieren.

    gruss bf

      Abyssus abyssum invocat
    • So wie auf den Fotos könnte man sich diese Thür`che Naturbeute vorstellen, allerdings mit Oberträger und
      Anfangsstreifen und nicht so dickem Holz.

      http://eccentricbeekeeper.com/hives/thur.html
        Abyssus abyssum invocat
      • Hallo bf, ich hatte glaube ich schon letztes Jahr auf einen interessanten Ansatz hingewiesen, das Christsche Magazin. Hier gibt es einen sehr lesenswerten Erfahrungsbericht:

        http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=10208

        Leider sind die Fotos nicht mehr verlinkt, keine Ahnung warum.

        Beste Grüße
        Matthias
          Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

          Ein paar dumme Sprüche: Rettet den Wald, esst mehr Spechte! - Gott, gib mir Geduld, aber zackig! - Was Hänsel nicht lernt, lernt Karlchen dann eben auch nicht ...
        • http://www.immenfreunde.de/forum/viewforum.php?f=18
          Fundgrube?

          Als Mod würde ich jetzt HIER eine Rückkehr zur klaren Linie für Anfänger anmahnen...
            Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
            -Stefan Brotbeck
          • Na ham wir ein Glück ...

            Wir sind übrigens bei "-> Sonstiges", nicht bei den Anfängern.

            Beste Grüße
            Matthias
              Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

              Ein paar dumme Sprüche: Rettet den Wald, esst mehr Spechte! - Gott, gib mir Geduld, aber zackig! - Was Hänsel nicht lernt, lernt Karlchen dann eben auch nicht ...
            • Hallo
              Allgemein waere wohl ein extra "thread" auf der Forumsseite fuer Fortgeschrittene und vielleicht zusaetzlich eine Seite fuer "andere Beuten" mit Naturbau doch nicht fehl am Platz/schlecht ...
              stundenlangeeinflugbeobachtungsgruesse smiley
              massel

                " An Stelle der kostspieligen, zum Sport ausgearteten Kunstimkerei hat eine naturverbundene, einfache Erfolgsimkerei zu treten."
                Siedlern und Bauern als berufene Bienenzuechter muss es moeglich gemacht werden, mit einer leicht selbst herstellbaren einfachen Bienenwohnung, ohne besonderen Aufwand an Material, Fachkenntnisse, Geld und Arbeit, ohne Maschinen und Geraete, ohne Zuckerverbrauch und Kunstwaben, auf rein naturgemaesse Art, erfolgreich zu imkern.

              • hallo Meph, hallo Theophanu,

                Danke für eure Link-Hinweise. Leider treffen sie nicht immer den Nagel auf den Kopf. Ist einfach zu
                vieles miteinander vermischt und man muss sich beim Nachlesen über das Thür`che Magazin hier und da
                was zusammenklauben.
                So richtig damit imkern tut scheinbar kaum jemand. Könnte sein, dass einer der kompetentesten derzeitigen
                Imker zu diesem Thema der Bernhard Heuvel sein könnte.
                Mein Denkansatz zur Zeit ist der folgende:
                In meinem Dorf und drumherum ist keine gute Trachtsituation mehr gegeben, von einer durchgängigen Tracht
                ganz zu schweigen. Und die Haupttrachten fallen seit mehreren Jahren größtenteils aus, dieses Jahr
                sieht es wieder danach aus.

                Deshalb überlege ich, ob das kleine Thür`che Naturmagazin eine Alternative wäre, damit ich meinen
                Völkern im Herbst nicht so viel zufüttern müsste.

                Damit schalte ich um zum Anfängerforum, wie Theo vorgeschlagen hat. Vergesst einfach diesen Faden und
                ich beschäftige mich im Stillen weiter. Winterzeit ist Bastelzeit!

                gruss bf
                  Abyssus abyssum invocat
                • Ich bin ja kein Mod smiley

                  Mach mal! Mehr Info und ein lesebareres pdf vom Thür. Dabei auch Diskussionen über Schließrahmenbeuten etc.
                  http://www.immenfreunde.de/forum/viewtopic.php?f=29&t=80

                  Denke tatsächlich, bf, du könntest (solltest!) das fruchtbarer ebendort thematisieren.
                    Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
                    -Stefan Brotbeck
                  • Werde mich eine Zeitlang mit diesem Thema beschäftigen (will heißen ausführlich informieren) und dann
                    ausprobieren, ganz im Stillen.

                    Anfänger - ja, mal wieder und gern! Das macht doch auch den Reiz der Bienenhaltung aus. NEUES=ALTES entdecken.

                    Wie ich schon weiter oben mitteilte, haben wir hier keine gute Tracht. Die Folge ist a)Zufüttern, auch im Sommer, b) Kalkbrut im Frühjahr. Ich habe das in der Vergangenheit bereits mehrfach hier
                    thematisiert. Eine Lösung für diese Probleme habe ich bislang nicht gefunden.
                      Abyssus abyssum invocat
                    • Moin Werner,
                      ich habe mich auch mit dem Thema beschäftigt.
                      Christ, Thür, Warre. Der Unterschied ist marginal.
                      Bin bei Warre gelandet weil verfügbar und mit Fenster.
                      Die Japanische Art werde ich evtl. noch mal testen wenn ich die Warre so im Griff habe wie ich mir das vorstelle.
                      Was die Bevorratung angeht kannst du mit solchen Beuten schön spielen.
                      Passt die Tracht kannst du ganze oder Halbzargen aufsetzten um die bei Mangel wieder zugeben zu können.
                      So ist ein Wintervorrat möglich und evtl. sogar eine Ernte.
                      Muss man sich einfach mal in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen.
                      Man kann so nicht nur Nehmen sondern auch geben. Für deine Trachtsituation ist das evtl. eine gute Lösung.

                      Gruß
                      Wolfram
                      • Du rennst offenere Türen ein als du weißt, Wolfram smiley
                        Beim Aufsetzen bin ich aber eher nicht Heuvels Ansicht und auch Thür ist da nicht konform, soeit ich ihn verstehe.
                        Aber Thür ist auch ein Schwarmgegner^^.

                        Was mir bei Thür ins Auge stach, war einmal seine Bemerkung,
                        die Herumprobiererei mit Beuten sei ja wohl Zeichen dafür, dass etwas Wichtiges regelmäßig nicht beachtet würde.
                        Und dann die nachdrückliche Betonung des Zusammenhangs der Zunahme von Bienenkrankheiten seit Rähmchen/Magazineinführung.
                          Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
                          -Stefan Brotbeck
                        • @bienenflug
                          Ich finde das Konzept auch sehr interessant und habe schon drüber nachgedacht das mal nach zu bauen. Es gibt aber ein paar Punkte die mich stören:

                          * wie am besten gegen Varroa behandeln? ( das gabs zu seiner Zeit anscheinend noch nicht)
                          Oxalsäurebehandlung im Winter mag noch gehen, auch wenn du etwas rum matscht da ja die
                          Bienen an den Deckel anbauen aber die AS Behandlung kann ich mir schwer vorstellen
                          (sollte ja sicherlich von oben durchgeführt werden).

                          * Oberträger verwendet man anscheinend nur bei der obersten Zarge, die aber mit der Zeit ja
                          abgenommen wird. Somit wird jedes Mal gematscht wenn ich da was ändere.

                          * wenn ich erweitern möchte brauche ich später mindestens 2 Mann um eine neue Zarge drunter zu
                          schieben, wenn ich daran denke das man schon 3-4 Zargen hat und die hoch stemmen muss wird
                          man da alleine keine weitere Zarge drunter bekommen

                          Ich bitte um rege Diskussion smiley
                          • Hier ist nicht der Platz für 'andere' Beutendiskussionen.
                            Dies ist ein ausgewiesenes Anfängerforum für Bienenkistenbetreiber.
                            Die haben normalerweise schon Probs den Erstanweisungen zu folgen und verheddern sich bei zuvielen Alternativen.

                            Es GIBT bereits Diskussionen zu genau diesen Themen anderenorts, siehe links.

                            [ Theophanu hat Recht, und ich bin relativ sicher, dass EMK das auch so sieht. Bitte die Diskussion anderswo verlegen. -- Mod-KMP ]

                            Und:
                            emk schrieb am 07.06.2014, 11:54
                            Meph schrieb am 06.06.2014, 23:30
                            Nichtsdestotrotz (dieses Wort ist auch nach der Rechtschreibreform noch zulässig und wird immer noch zusammengeschrieben, brrr) finde ich, ehrlich gesagt, Warré und Christ (den finde ich sogar noch besser) einen guten Ansatz zur wesensgemäßen Bienenhaltung.
                            Gelegentlich muss ich dann doch mal meine Meinung einwerfen - ich sage bewusst nicht "widersprechen" wink

                            Ein zentral wichtiger Punkt bei der wesensgemäßen Bienenhaltung ist ein großer, ungeteilter Brutraum - d.h. durchgängige große Wabenflächen. Die Warré-Beute hat sehr kleine Zargen und auf jeder Etage Oberträger, die wie Bausperren wirken. Die Bienen "denken" diese eine Zarge, in der sie anfangs sitzen, wäre der gesamte Raum, den sie zur Verfügung haben. Erst unter großem Druck wandern sie in die nächste Zarge. Das ist keine theoretische Geschmacks-Frage (im Sinne von, ich will es meinen Bienen so nett wir möglich machen, egal ob sie das wirklich brauchen oder nicht), sondern hat spürbare Auswirkungen auf die Volksentwicklung. Die Völker kommen sehr schnell in Schwarmtrieb, kleine Schwärme entwickeln sich schlecht. Die Warré-Beute ist selbst nach Aussagen von Bernhard Heuvel nicht gut für Anfänger geeignet und Bernhard hat m.W. seine Warrés mittlerweile zu Magazinbeuten mit Rähmchen umgebaut. Selbst Warré war mit diesen kleinen Zargen unzufrieden und hat über Verbesserungsmöglichkeiten nachgedacht. Die gibt es aber in der Warré nicht, weil gerade diese kleinen Zargen Sinn und Konzept der Warré sind.

                            Wer nach wesensgemäßen Alternativen zur Bienenkiste sucht, dem kann ich TBH, ERB, Magazin mit großem Brutraum und Korb empfehlen, wobei Korb nur für weit fortgeschrittene Imker geeignet und TBH m.E. im Vergleich zur ERB die schlechtere Alternative ist. Einziger Pluspunkt gegenüber ERB: sie ist etwas billiger und kann einfach selbst gebaut werden.

                            Ich persönlich halte aber Konzepte, die mit beweglichen Waben oder Zargen arbeiten, nicht wir wirklich wesensgemäß, weil für mich der Wabenkörper des Brutnestes zum Wesen Bien gehört und im Regelbetrieb nicht angetastet werden sollte. Damit nehme ich aber an dieser Stelle eine Extremposition ein.
                            [Hinweis: KMP hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Jahren, 8 Monaten geändert.]
                              Wenn für uns nur zählt, womit wir rechnen können, rechnen wir nicht mehr mit dem, was zählt.
                              -Stefan Brotbeck

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