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  • Hallo!

    Beim gestrigen Öffnen der Kiste ist eine zu 100%, also sorgfältig und ordentlich Zelle um Zelle, am Bodenbrett festgebaute Brutraumwabe komplett und zum Glück völlig ohne Kleckerei und bis auf eine kleine Stelle unversehrt mit dem Bodenbrett heraus gekommen, und konnte anschließend auch genauso wieder eingefügt werden.

    Da am Boden des Honigraums diverse Wildbauten erfolgt waren, konnte ich den Bodenanbau bei der übllichen Blickkontrolle vor dem Öffnen nicht sehen. Grundsätzlich bauen meine Bienen ihre Waben auch nicht am Boden an, sodass ich das Bodenbrett ohne Bedenken abgenommen habe. Das war dann erst einmal ein Schreck!

    Offenbar ist die Wabe irgendwann - vielleicht während der langandauernden Hitze - aufgrund ihres Gewichts über die ganze Länge vom Träger abgerissen. Sie wurde von den Bienen unten durch Anbau ans Bodenbrett stabilisiert und die oberen Zellen vollständig repariert, an der kleinen Stelle wohl auch an der Nachbarwabe befestigt, ohne aber den entstandenen Spalt wieder zuzubauen (s. Bild). - Nach dem Wiedereinsetzen der Wabe ist also alles wieder wie zuvor, unten fest, oben weitgehend frei schwebend. Sie werden in der nächsten Bauphase den freien Raum bis zur Decke dann hoffentlich auch wieder zubauen, sodass ich dann ggf. den Bodenanbau wieder lösen könnte.

    So kam ich also zu der unerwarteten Seitenansicht auf eine Brutwabe und sofort stellten sich meine Fragen:

    a) sind das "normale" Zelldeckel, die man hier sieht? Mir erscheint die Fläche wie versiegelt/asphaltiert und unmöglich wieder zu öffnen...

    b) muss ich hier kurzfristig tätig werden? Für nächstes Jahr (4. Jahr) habe ich sowieso eine Bauerneuerung vorgesehen.

    Grüße,
    Jutta

    zu Frage a)


    Fehlende Wabe: 2. von unten

    Diese Frage wurde von bienenflug beantwortet. Siehe erste Antwort.

    [Hinweis: Jutta50 hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Jahren, 8 Monaten geändert.]
      Bienen machen glücklich!
    • discuss.answer
      Hallo Jutta,
      zu deinen Fragen:

      - auf dem abgerissenen Wabenstück: ist verdeckelter Honig, kein Zuckerwasser,
      ist ganz normal!

      - die Wabe hätte ich nicht mehr eingesetzt, den Honig ausgepresst und evtl.
      zurück gefüttert (MV 3:2)

      - da es sich um eine Außenwabe handelt, ist sie für die Bienen ab jetzt
      nicht mehr interessant und wird, wie du siehst, auch nicht mehr bebrütet.
      Zudem hat sich das Volk auf die gegenüberliegende Seite zurückgezogen und
      vermutlich dort seinen Wintersitz eingerichtet.

      - Spätestens im April hätten die Bienen alles wieder so gebaut, wie es mal
      war und du hättest den Schaden nicht mehr gesehen.

      - Bauerneuerung:
      würde ich nicht machen. Das Volk hat ein so tolles Brutnest, das kann gut
      und gerne noch 2, 3 Jahre mitmachen.

      Das Volk finde ich von der Bienenmenge her ein wenig schwach. Hat es
      genügend Vorräte?

      gruss bf
        Abyssus abyssum invocat
      • Danke auch an dieser Stelle, bf smiley

        Ja, Vorräte sind genug vorhanden, letzte Wiegung am 03.09.: 22 kg. Mit der Bauerneuerung lasse ich mir natürlich auch gerne noch Zeit. Hatte nur die Vorstellung, dass nach dem Wabenabriss der Brutraum vielleicht generell mal "aufgeräumt" werden sollte...

        Die Bienenmenge ist tatsächlich nicht so groß, wie letztes Jahr um diese Zeit, aber auch nicht ganz so gering wie es auf dem Bild den Anschein hat. Es war recht frisch morgens am 03.09., und die Bienen hatten sich deswegen und wegen des gegebenen Rauchs zusammengezogen.

        Da das Volk trotz großer Stärke, bestem Wetter und reichlicher Tracht aber nicht geschwärmt war und wohl auch der Brutraum verhonigt, ist es kein Wunder, dass die Bienenmenge jetzt nicht ganz so ist, wie sie sein könnte. Grund zur Sorge?

        Gruß,
        Jutta



          Bienen machen glücklich!
        • Solange es einem Volk gut geht, sehe ich wie Bienenflug für profilaktische "Wabenhygiene" keinen Grund. Auch was in 2-3 Jahren ist, kaum abzusehen.
          Ich habe bisher keine Beobachtung, dass es Völkern auf alten Waben schlechter geht.
          Es gibt Berichte, sie würden seltener schwärmen. Andere sagen, sie schwärmen mehr.
          Ich plädiere zu abwarten, ausprobieren und Erfahrungen sammeln.
          Belege zu Nachteilen alter Waben habe ich bisher nicht gefunden. Wer von Euch kennt Untersuchungen dazu?

          Gruß, Gunnar [Hinweis: rannug hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Jahren, 8 Monaten geändert.]
          • Hallo Jutta

            Grund zur Sorge?


            Nein, absolut nicht.

            bf
              Abyssus abyssum invocat
            • rannug schrieb am 05.09.2015, 15:07

              Belege zu Nachteilen alter Waben habe ich bisher nicht gefunden. Wer von Euch kennt Untersuchungen dazu?

              Mit dem Thema habe ich mich noch nicht tiefer beschäftigt. Bin aber hier und
              da beim lesen alter Imkerliteratur darauf gestoßen, dass früher die Imker
              erst ab dem 3. oder 4. Jahr den Bienen Honig weggenommen haben. Vorher haben
              sie die Völker sich in Ruhe entwickeln lassen.
              Ich selbst pflege ja noch Völker auf DM-Magazinen eine aslten kranken Imkers, ich meine jetzt im 4. o. 5. Jahr. Seitdem habe ich dort nichts erneuert, ausser hin und wieder mal einen Baurahmen hineingestellt. Ich arbeite mit dem alten Wabenwerk und weiß nicht, wie lange der Imker selbst bereits diese Waben in Gebrauch hatte.
              Die Völker sind sehr leistungsstark. Ein diesjähriger Schwarm eines dieser
              Völker baute die gesamte Biki eines Anfängers aus, einschließlich des gesamten
              Honigraums (alle Waben dick gefüllt).

              Bin z. Zt. zwei Neuerwerbungen alter Werke am Einlesen. Sollte ich was
              konkretes zu diesem Thema finden, werde ich es wissen lassen.

              gruss bf


                Abyssus abyssum invocat
              • In der Bienenkistengruppe bei FB berichtete ein Imker aus Frankreich, dass er 25 Jahre lang Bienen unterm Dach seines Hauses hatte, die natürlich weder behandelt, abgeerntet oder wabenerneuert wurden. Die Bienen fühlten sich dort nicht nur ganz offensichtlich wohl, sondern der Clou war, dass ein Bienenschwarm, der mehrere neue Beuten (u.a. eine Bienenkiste) zur Auswahl hatte, schnurstracks in das verlassene alte Bienennest unterm Dach einflog und sich dort niederließ.

                Also, nach diesen und ähnlichen Erfahrungen sowie Veröffentlichungen in der Fachliteratur bevorzugen Bienen auf alle Fälle alte Waben, je schwärzer umso besser. Die "Wabenhygiene" ist eine Erfindung des Mobilbaus (der kaum 100 Jahre alt ist), die Präferenz der Bienen wurde hier wie üblich außer Acht gelassen.

                Nun empfiehlt aber auch Erhard in seiner Anleitung, die Waben im Brutraum alle 3 - 4 Jahre zu erneuern. Vielleicht kann er etwas dazu sagen, warum das notwendig ist?
                  Bienen machen glücklich!
                • Jutta50 schrieb am 05.09.2015, 17:26

                  Nun empfiehlt aber auch Erhard in seiner Anleitung, die Waben im Brutraum alle 3 - 4 Jahre zu erneuern. Vielleicht kann er etwas dazu sagen, warum das notwendig ist?

                  Wir hatten diese Diskussion bereits hier im Forum. Erhard hat die Bauerneuerung
                  auch deutlich nach oben angehoben.

                  gruss bf
                    Abyssus abyssum invocat
                  • Moin!

                    Interessante Beobachtungen.
                    Ich glaube, ich hätte die Wabe auch draußen gelassen.
                    Spätestens bei der Winterbehandlung mit Oxalsäure musst Du aber dran denken, dass Dich dieses Konstrukt erwartet.
                    Also nicht erschrecken.
                    Gruß!

                    Ulrich
                    • Hallo Ulrich,

                      du und bf habt natürlich Recht damit, dass man die Wabe hätte draußen lassen sollen. Nur ist mir in der Situation die Idee gar nicht gekommen, dass ja zur OS-Behandlung wieder geöffnet werden muss, sondern ich habe nur daran gedacht, den status quo wieder herzustellen und dass die Bienen den Schaden im Frühjahr wieder beheben würden...

                      Jetzt wird im Dezember das gleiche wieder passieren sad Die Wabe kommt wieder mit raus und ich muss sie dann entfernen. Hätte man auch gleich machen können, ärgerlich. Naja, vielleicht tragen sie bis dahin das in der Wabe befindliche Futter ja auch noch um in brutnestnähere Regionen?
                        Bienen machen glücklich!
                      • Hallo Jutta.
                        Dieses Futter tragen die Bienen nicht um. Wenn sie dass machen sollen, dann müsstest du
                        die Zellen entdeckeln. Erst dann könnte ich mir vorstellen, dass sie es evtl. umtragen,
                        aber nicht zwingend müssen.

                        Es ist ja noch zu nichts zu spät. Du kannst die Kiste noch einmal öffnen und diese
                        halbe Wabe raus nehmen, den Honig auspressen und ihn 3:2 an das Volk rückfüttern.
                        Noch geht`s.

                        gruss bf
                          Abyssus abyssum invocat
                        • Hallo Leuts
                          Warum Ihr Jutta ratet eine solche Wabe um diese Jahreszeit zu entfernen verstehe ich, trotz BFs Erklaerung dazu, nicht ganz. Kitten die Bienen diese jetzt oben nicht wieder an? Vor der Oxal-Behandlung dann mit Angelschnur, Gittarrensaite oder aehnlichem vom Boden trennen... und alles gut/beim Alten ..? smiley
                          freundliche Gruesse
                          massel


                            " An Stelle der kostspieligen, zum Sport ausgearteten Kunstimkerei hat eine naturverbundene, einfache Erfolgsimkerei zu treten."
                            Siedlern und Bauern als berufene Bienenzuechter muss es moeglich gemacht werden, mit einer leicht selbst herstellbaren einfachen Bienenwohnung, ohne besonderen Aufwand an Material, Fachkenntnisse, Geld und Arbeit, ohne Maschinen und Geraete, ohne Zuckerverbrauch und Kunstwaben, auf rein naturgemaesse Art, erfolgreich zu imkern.

                          • Hallo Massel,
                            Diese Wabe ist ein einziger Störfaktor.
                            Im März/April bauen die Bienen die Lücke innerhalb kurzer Zeit sauber von oben nach unten,
                            als wäre nichts passiert.
                            Wenn der Honig jetzt zurückgefüttert wird, lagern die Bienen ihn in Nähe des Wintersitzes
                            ab, sie bringen ihn quasi nach vorne. dies wird nicht geschehen, wenn man das Wabenstück
                            belässt, wie es ist.

                            bf
                              Abyssus abyssum invocat
                            • Hallo BF

                              Wenn der Honig jetzt zurückgefüttert wird, lagern die Bienen ihn in Nähe des Wintersitzes
                              ab, sie bringen ihn quasi nach vorne

                              das erinnert mich an meine Magazin-Imker-Freunde die erst schleudern um dann, einen Teil wenigstens, zurueckzufuettern(Begruendung :es waere so einfacher fuer die Bienen) und, viel wichtiger, mir nebenbei raten die Randwabe(noch nicht sehr weit ausgebaut+¸wenig Honig eingelagert) herrauszunehmen - der Stoerfaktor! Dachte die wuerde es mehr stoeren wenn ploetzlich so eine ganze Wabe fehlen wuerde.
                              In der Wabe von Juttas Bienen stecken doch mindestens 2- 3 Kg Honig? Sollte mann in solchen Faellen in die Kalkulation, was das Winterfutter betrifft, ein bzw.abrechnen..
                              Schoen das mann schon in dieser Phase erkennen kann das sich die Bienen dort den Wintersitz eingerichtet haben!
                              danke und LG massel
                                " An Stelle der kostspieligen, zum Sport ausgearteten Kunstimkerei hat eine naturverbundene, einfache Erfolgsimkerei zu treten."
                                Siedlern und Bauern als berufene Bienenzuechter muss es moeglich gemacht werden, mit einer leicht selbst herstellbaren einfachen Bienenwohnung, ohne besonderen Aufwand an Material, Fachkenntnisse, Geld und Arbeit, ohne Maschinen und Geraete, ohne Zuckerverbrauch und Kunstwaben, auf rein naturgemaesse Art, erfolgreich zu imkern.



                              • Hallo Massel

                                Bitte vergleiche meinen und Ulrichs Rat nicht mit der Magazinimkerei. Hier wirfst Du Äpfel mit Birnen durcheinander.
                                Tatsache ist doch, dass in Juttas Kiste die untere Hälfte einer Honigwabe
                                abgebrochen und am Bodenbrett vollflächig festgebaut ist. Tatsache ist auch,
                                dass die Bienen zwar versucht haben, das abgebrochene Teil nach oben hin
                                zu reparieren, was sie jedoch nur halbherzig taten und schließlich ganz
                                eingestellt haben.
                                Schoen das mann schon in dieser Phase erkennen kann das sich die Bienen dort den Wintersitz eingerichtet haben!
                                Zur Erklärung weiter im Text.
                                Sodann haben sie ihren Wintersitz auf der gegenüberliegenden
                                Kistenseite eingerichtet und den Bereich der abgebrochen Waben und der unmittelbaren Nachbarwaben mehr oder weniger verlassen/aufgegeben (der kundige
                                erkennt das eindeutig auf Juttas Foto!).
                                Dies bedeutet, sie kümmern sich nicht mehr um diesen Teil des Wabennestes.
                                Der Honig im abgebrochenen Teil ist für die Bienen nicht nutzbar und damit im Winter für sie wertlos. Sie erreichen
                                ihn im Winter nicht, weil es nach dort keine Verbindung (Futterstraße, Zehrweg) gibt. Also bliebe er ungenutzt liegen bis ---- irgendwann.

                                Wenn nun Jutta sich entschließen sollte, hier einzugreifen und das Wabenstück
                                zu entfernen, würde ich das eine Vorsorgemaßnahme ihrerseits als Imkerin an ihren Bienen ansehen.
                                Dieses Wabenstück ist bei jeder Öffnung ein Hindernis und Ärgernis und seine
                                Entfernung tut niemandem weh. Im Gegenteil. Jutta hat kein Problem, die
                                Kiste zu öffnen, die Bienen haben im Frühjahr Platz zum Bauen (nicht nur übers
                                Trennschied hinweg) und bei Rückfütterung des Honigs dieses Wabenteils kommt
                                der Honig auch noch dem Volke im Winter zugute. Und auch Deine Sorge hinsichtlich
                                des verringerten Gewichts wäre behoben.

                                Die Rückfütterung ins Volk spreche ich nur deshalb an, weil ich Jutta nicht
                                empfehlen möchte, kurz nach ihrer AS-Behandlung diesen selbst zu verzehren.

                                Ich hoffe, mich klar, nachvollziehbar und auch für Dich verständlich ausgedrückt zu haben.
                                Was Jutta letztlich macht, ist ihre Sache. Ich spreche aus eigener Erfahrung
                                und gebe weiter, was ich selbst in diesem Falle getan hätte.
                                Dies ist in der Hauptsache Sinn und Zweck dieses Forums, anderen aus Erfahrungen
                                heraus einen Tipp, eine Hilfestellung/Lösungsmöglichkeit oder auch ein fehlerhaftes Verhalten aufzuzeigen.

                                grüsse nach Kroatien
                                bf

                                [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Jahren, 8 Monaten geändert.]
                                  Abyssus abyssum invocat
                                • Hallo
                                  Das ist ja hier Imkerschule deluxe! Danke Dir sehr fuer Deine detailierten Ausfuehrungen/Erklaerungen. Ich erlaube mir noch den einen und anderen Kommentar und Frage.
                                  Das sich die Wintertraube eher oben , wo die vielen Bienen sind, gebildet hat und nicht unten war mir schon klar. smiley Mein " dort" war wohl ungeschickt ausgedrueckt.
                                  Aeppel und Birnen wollte ich auch nicht "durcheinander werfen". Bin halt einfach wegen deiner Aussagen ueber Aussenwaben und zurueckfuettern an meine Imker und Beuten erinnert worden.
                                  Hier meine Frage was den Zehrweg betrifft - Wenn die sich dann mal richtig zusammengezogen haben- nutzen sie in etwa wieviel Waben? und koennen unabhaengig davon ob eine der weiter entfernten Waben abgerissen(nicht wieder richtig ans Dach befestigt) ist oder nicht, garnicht zu dieser/diesen gelangen?
                                  dass die Bienen zwar versucht haben, das abgebrochene Teil nach oben hin
                                  zu reparieren, was sie jedoch nur halbherzig taten
                                  schoen was mann so als laie auf den zweiten Blick alles so erkennen kann ..hehe
                                  Sagt mal noch was zu den Briefmarken Bienen. Sollten wir die bei jeder Oeffnung eher abkratzen?Irgendeine Seuchengefahr?
                                  beste Gruesse
                                  massel
                                    " An Stelle der kostspieligen, zum Sport ausgearteten Kunstimkerei hat eine naturverbundene, einfache Erfolgsimkerei zu treten."
                                    Siedlern und Bauern als berufene Bienenzuechter muss es moeglich gemacht werden, mit einer leicht selbst herstellbaren einfachen Bienenwohnung, ohne besonderen Aufwand an Material, Fachkenntnisse, Geld und Arbeit, ohne Maschinen und Geraete, ohne Zuckerverbrauch und Kunstwaben, auf rein naturgemaesse Art, erfolgreich zu imkern.

                                  • Hallo Massel
                                    Nun bin ich ja auch kein Zehrweg-Spezialist. Das wäre wohl eher eine Frage, die man
                                    mal im Hobos-Projekt ansprechen könnte.
                                    Wahrscheinlich wandern die Bienen immer der süßen Spur nach - Quatschbeiseite.

                                    Also, von dem was ich so gelesen habe, ist es für die Bienen kein Problem,
                                    den in Längsrichtung verlaufenden Futtervorräten zu folgen.
                                    Auch wandern sie zu Seite auf benachbarte Waben, tun sich dabei aber schwerer. Erst wenn ein Leerwabe kommt, und sich dahinter noch weiteres Futter verbirgt, können sie dieses im Winter aufgrund der des relativ festen Sitzes auf der Traube nicht erreichen. Desgleichen, wenn das Futter in Längsrichtung der Waben zu weit hinten, also von der Traube entfernt, eingelagert ist.
                                    Ich will ja nicht behaupten, dass sie das in der abgerissenen Wabe befindliche Futter
                                    nicht erreichen könnten, aber dass sie es wirklich auch tun würden, da habe ich meine
                                    Zweifel.

                                    Wenn die sich dann mal richtig zusammengezogen haben- nutzen sie in etwa wieviel Waben?
                                    Das kommt ganz auf die Größe des Volkes an. In Juttas Volk weden sie sich wohl in Kugelform auf 5-6 Waben zusammenziehen.
                                    Größere Völker mehr, kleinere etwas weniger.

                                    Zum Thema Briefmarkenbienen:
                                    Jegliche Art von Gemülle stellt für Wachsmotten und anderes Ungeziefer ein Nährboden dar,
                                    so ist das auch mit den Briefmarken zwischen Bodenbrett und Seitenwänden. Für irgendwen
                                    bieten sie noch eine Nahrungsquelle. Und das kann man durch Abkratzen vermeiden.
                                    Im Übrigen stellt das Reinigen des Bodenbretts eine gute Vorsorge gegen Wachsmottenbefall
                                    dar, deren es ja zwei Arten gibt.

                                    Genug der Schulung. Jetzt sind mal wieder andere hier im Forum gefragt!

                                    gruss bf [Hinweis: bienenflug hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Jahren, 8 Monaten geändert.]
                                      Abyssus abyssum invocat
                                    • Abkratzen ist alleine schon deshalb angezeigt, weil sich die Bienen beim Öffnen jedesmal sofort auf die Briefmarken stürzen, daran herumarbeiten und sich nicht vertreiben lassen - also die nächsten Kandidaten für die Briefmarkenproduktion darstellen...
                                        Bienen machen glücklich!
                                      • Hallo Jutta,
                                        machst Du davon mal ein Video? Das habe ich noch nie gesehen smiley
                                        Gruß, Gunnar

                                        Imker sind anders - Bienen auch

                                        Jutta50 schrieb am 08.09.2015, 11:20
                                        Abkratzen ist alleine schon deshalb angezeigt, weil sich die Bienen beim Öffnen jedesmal sofort auf die Briefmarken stürzen, daran herumarbeiten und sich nicht vertreiben lassen - also die nächsten Kandidaten für die Briefmarkenproduktion darstellen...
                                        • bienenflug schrieb am 08.09.2015, 11:08

                                          Zum Thema Briefmarkenbienen:
                                          Jegliche Art von Gemülle stellt für Wachsmotten und anderes Ungeziefer ein Nährboden dar,
                                          so ist das auch mit den Briefmarken zwischen Bodenbrett und Seitenwänden. Für irgendwen
                                          bieten sie noch eine Nahrungsquelle. Und das kann man durch Abkratzen vermeiden.
                                          Im Übrigen stellt das Reinigen des Bodenbretts eine gute Vorsorge gegen Wachsmottenbefall
                                          dar, deren es ja zwei Arten gibt.
                                          gruss bf

                                          Andere Leute bauen eine Kompostschublade in Ihre Beuten, damit möglichste viel Dreck drinnen ist, von dem das Beuten-Ungeziefer leben kann.

                                          Bei mir passt nur die kleine Wachsmotte in den Spalt zwischen Seitenwand und Bodenbrett - nicht die große ;-)