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  • Ich verkaufe meine 2 Jahre alte Biki, die seit einem Jahr besiedelt ist und ein ( bei Einwinterung bzw. Oxalsärebehandlung) starkes Volk beheimatet. Die Biki ist letzes Jahr mit einem Naturschwarm besiedelt worden, der die Kiste innerhalb kurzer Zeit fast komplett ausgebaut hat. Bilder von meiner Biki und dem Ausbau findet Ihr in meiner Stockkarte.

    Ich denke, eine Umsiedlung macht zu dieser Jahreszeit Sinn?! Ich habe zwar überlegt, das Volk im Frühjahr in ein anderes Beutesystem umzusiedeln, aber davon ist mir von " meinem " Imkerpaten abgeraten worden.....viel zu kompliziert meint er.

    Also möchte ich meine Biki mit Volk verkaufen. Leisten für den Honigraum sowie ein Wetterschutz sind vorhanden. Die Biki müsste bei mir in Kirchheim (Nähe Würzburg) abgeholt werden wink wink

    VB ist € 230,-

    Frank Teitscheid
    • FrankT schrieb am 07.02.2017, 21:35
      Ich denke, eine Umsiedlung macht zu dieser Jahreszeit Sinn?
      Nee, macht gar keinen Sinn. Jetzt sollte noch so wenig wie möglich gestört werden. Bei dem Wetter verklammen von der Traube heruntergefallene Bienen, neben einigen weiteren Nachteilen (für die Bienen). Sobald das Wetter besser wird, geht das viel entspannter.

      Viele Grüße
      Michael
      • Hallo Frank

        ich würde auf einen Schwarmabgang ( bzw.: Trommelschwarm abtrommeln) warten und dieser in die neue Beute einziehen lassen
        und dann erst die Biki weitergeben.

        Im Bienenkistennetzwerk befinden sich 3 Kanidaten, die Interesse an der Bienenkiste, aber noch nicht angefangen haben

        Viele Grüße
        Drohn
        • Meine zweite Bienenkiste habe ich auch mit Volk übernommen, das fand ich sehr gut. Als Anfänger verpasst man dann zwar das erste Einlaufen lassen, aber es gibt schlimmeres (für die Bienen). Das Volk mittels Abtrommelei auf eine andere Beute umzusiedeln ohne Not (z.B. kein Gesundheitszeugnis) macht doch keinen Sinn.

          Meine besiedelte BK gab es übrigens mit Gesundheitszeugnis, was auch erforderlich ist. Falls für das betreffende Volk also nicht zufällig ein gültiges vorliegt, muß das noch neu erstellt werden. Wenn die Futterkranzprobe im April gemacht wird, steht der Verkauf eh erst im Mai vor der Tür.

          Viele Grüße
          Michael
          • Hallo Michael,
            Deine Argumente in Sachen Umsiedlung leuchten mir ein. Aber es wäre ja auch kein Problem, die Biki je nach Witterunf noch bis März oder April bei mir stehen zu lassen und dann abzuholen/ umtusiedeln. Ein Gesundheitszeugnis lässt sich bei Bedarf beschaffen, ist aber nur dann von Nöten, wenn die Umsiedlung über die Kreisgrenze hinaus, also in diesem Falle ausserhalb des Landkreises Würzburg, erfolgt. Aber wie gesagt: daran soll's nicht scheitern.

            Ich bin da vollkommen flexibel, wäre nur für mich aus "technischen" Gründen gut, wenn ich frühzeitig jemanden finden würde, der mir die Biki mit Volk abkauft.

            Vielleicht gibt es aber auch einen "sanften" Weg, das Volk umzusiedeln?! Grundsätzlich würde ich so ein starkes und agiles Volk nämlich gerne behalten......aber da mir inzwischen mehrere erfahrene Imker aus dem Verein von der Umsiedlung abgeraten haben ......?!?!?

            Gruß
            Frank
            • Hallo Frank,

              wenn Du im Verein bist, frag mal, ob es kostenfreie AFB-Untersuchungn gibt. Bei uns stehen einige für Mitglieder zur Verfügung. Ich habe mich dieses Jahr gemeldet und bin im April dran. Glück gehabt, Probleme gelöst.

              Einen Käufer wirst Du auch im Mai sehr schnell fnden, Anfänger können nicht schnell genug an ein Volk kommen (kennnen wir doch aus eigener Erfahrung) und eine besiedelte BK verspricht sogar Honig schon im ersten Jahr. Selbst bei Deinem relativ saftigen Preis wird die Kiste ruckzuck weg sein.

              Solltest Du befürchten, dass Du selbst u.U. keinen neuen Schwarm bekommst (vielleicht wechselst Du ja auf Warrè), kann ich Dir meinen "sanften" Weg empfehlen: neue Beuten anschaffen, besiedeln und die BKs leben lassen bis Sie irgendwann selbst sterben. Das kann allerdings lange dauern, meine sind mopsfidel und es gibt nicht den geringsten Anschein, dass sie auf natürlichem Wege Platz machen wollen.

              Damit ersparst Du Dir und Deinen Bienen das Gemurkse mit der Umsiedelei, bekommst ohne Hast neue Beuten und hast trotzdem immer noch ein starkes Volk zum Bestaunen. Eine zeitlang zwei Systeme gleichzeitig bringt immensen Erkenntnisgewinn.

              Viel Spaß
              Michael
              • Warum saftiger Preis?

                Ein Wirtschaftsvolk im Frühling kostet im Schnitt schon mal 150 Euro. Und so eine Bienenkiste ist auch nicht für nix zu haben (je nach Zustand).
                • Ganz einfach: Mit einem Wirtschaftsvolk produziere ich Honig für den Verkauf und erwirtschafte in einem bestimmten Zeitraum einen Gewinn, der die Investition wirtschaftlich rechtfertigt.

                  Juckt mich eigentlich nicht, was für Völker in anderen BKs drin sind. Meine sind definitiv keine Wirtschaftsvölker, sondern reine Unwirtschaftvölker. Wenn ich den Wert eines Volkes zum Verkauf festlege, addiere ich eine gebrauchte Kiste und ein paar Bienen, komme demnach auf einen weit niedrigeren Preis. Allerdings ist ja keiner verpflichtet, seine überschüssigen Bienen zum symbolischen Preis herzugeben. "Saftig" heißt auch nicht "überteuert", gerechtfertigt ist der Preis schon, wenn man an die Preisgestaltung halt anders heran geht als ich.

                  Sollte man es drauf anlegen, könnte man Ende Juni eine 80 kg schwere BK auch für deutlich mehr Euro an den Neuimker bringen. Wenn die jährliche Torschlußpanik aufkommt, ist wahrscheinlich fast jeder Preis drin. Alles Ansichtssache.

                  Viele Grüße
                  Michael
                  • Schade, is a bisserl arch weit wech, aber es findet sich bestimmt wer.
                    Drücke die Daumen! smiley
                    • michfro schrieb am 08.02.2017, 23:50
                      Hallo Frank,

                      wenn Du im Verein bist, frag mal, ob es kostenfreie AFB-Untersuchungn gibt. Bei uns stehen einige für Mitglieder zur Verfügung. Ich habe mich dieses Jahr gemeldet und bin im April dran. Glück gehabt, Probleme gelöst.

                      Hmm, zumindest in Westfalen ( wahrscheinlich ganz NRW) steht auf dem Bescheid über das Ergebnis der kostenfreien AFB-Untersuchung, dass dieser gerade nicht das Gesundheitszeugnis ersetzen würde.
                      cookie
                      • Hallo Cookie,

                        kann es sein, dass du zwei Dinge miteinander verwechselst:
                        Die Untersuchung der Futterkranzprobe erfolgt durch eine amtlich zugelassene Stelle ( z. B. ist das für den Bereich SL u. RLP das Bieneninstitut in Mayen und bei euch wahrscheinlich eine andere behördliche Stelle).
                        Der Amtsveterinär stellt daraufhin eine Bescheinigung nach § 5 der Bienenseuchenverordnung aus,
                        aus der hervorgehen muss, dass die Bienen als frei von Amerikanischer Faulbrut befunden worden sind und der Herkunftsort der Bienen nicht in einem Faulbrut-Sperrbezirk liegt.
                        Diese Bescheinigung nach § 5 BSeuchenVO nennt man auch Gesundheitszeugnis.

                        Daher ist es für mich logisch, das der Befund über die AFB-Untersuchung nicht das "Gesundheitszeugnis"
                        ersetzen kann. Der Befund bildet die Grundlage für die Ausstellung des "Gesundheitszeugnisses" durch den jeweils zuständigen Amtsveterinär.

                        gruss bf
                          Abyssus abyssum invocat
                        • bienenflug schrieb am 09.02.2017, 23:02
                          Hallo Cookie,

                          kann es sein, dass du zwei Dinge miteinander verwechselst

                          Hallo bf,
                          das ist gut möglich. Auf dem Prüfbericht des DLR Fachzentrum Bienen steht halt gefettet der Satz "Dieser Befund stellt kein Gesundheitszeugnis dar." Dass ich mir mit Hilfe dieses Prüfberichtes vom örtlichen Amtsveterinär ein Gesundheitszeugnis ausstellen lassen kann, war mir nicht bekannt.
                          cookie
                          • Hallo cookie
                            Der Vorschriftendschungel ist auch nicht immer leicht zu durchschauen. Und er wird zunehmend für
                            die Imker komplizierter.

                            gruß
                            bf
                              Abyssus abyssum invocat
                            • Jawohl Werner, so soll es sein. Im April kommt einer unserer BSVs, nimmt die Proben und schickt sie ein. Mit dem (hoffentlich negativen) Befund bekommt man vom Vet. das Gesundheitszeugnis. Bräuchte ich eigentlich nicht, da ich keine Bienenvölker verkaufe, sondern nur Schwärme abgebe. Allerdings fragen viele Veterinärämter danach, wenn der Neuimker seine Bienen meldet. Um Diskussionen über Volk/Schwarm zu vermeiden, ist es praktisch, das Zeugnis gleich mitzugeben. Sonst würde mir der Befund reichen.

                              Viele Grüße
                              Michael


                              • michfro schrieb am 09.02.2017, 23:54
                                Allerdings fragen viele Veterinärämter danach, wenn ...

                                Hallo Michael,
                                mich hat noch kein Veterinär was gefragt. Sei dir sicher, er bekäme eine entsprechende Antwort.

                                gruß
                                werner
                                  Abyssus abyssum invocat