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  • Hallo, kann es Probleme beim Hochzeitsflug einer jungen (unbegatteten) Königin aus einem Nachschwarm geben, der 100km entfernt vom Muttervolk einlogiert wurde?
    Ich frag mich, wie die Königin in der unbekannten Umgebung die Drohnensammelplätze finden kann bzw. ob hierdurch ein höheres Risiko besteht, dass die Königin nicht oder schlecht begattet wird?

    Stefan
    • Königinnen, die zur Begattung rausfliegen, haben in der Regel keinen, der ihnen sagt, wo es zum nächsten Drohnensammelplatz geht. Da spielt es keine Rolle, ob sie in Bottrop oder Gummersbach auf Tour gehen.

      Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass sie keinen Drohnensammelplatz finden. Diese magischen Orte werden zwar oft beschrieben, aber so richtig hat sie noch keiner lokalisiert. Manche Leute stehen halt auf solch einen mystischen Kram. Ganz schlicht: Königin fliegt raus, pupst Pheromone, und dann geht's zur Sache. Die Drohnen warten nicht irgendwo versteckt, bis eine der Damen vorbeikommt. Keine Sorge.

      Viel Spaß
      Michael
      • Hallo,

        dazu fällt mir der Artikel zu aktuelle Ausgabe von Bienenaktuell ein und habe eine Onlineausgabe gefunden. Jene die es interessiert:

        http://bienenstand.at/uncategorized/kennen-sie-drohnensammelplaetze/


        Bg,
        Johannes

        • Hier gibt es also noch ein paar Fragen zu klären!
          Ich würde die Sache auch als weniger "magisch" betrachten. Aber das es diese Drohnensammelplätze gibt, kann ich mir vorstellen. Ich denke die Drohnen als auch die hinzustoßende Königin haben bestimmte Anforderungen bzw. Erwartungen an den Paarungsplatz. Ein Kriterium könnte das Mikroklima sein - wenig Wind, Wärme, Sonneneinstrahlung.

          Naja, ich hoffe meine Bienen inkl. der Königin kommen klar mit der neuen Umgebung...;-)

          Danke für eure Hinweise.

          Stefan