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  • Das glaube ich grundsätzlich auch. Dachte halt nur an Dadant, da wird ja je nach Volksgröße und -entwicklung das Schied hin und her gehängt, was offenbar zuträglich ist.

    Also besser nicht!
      Bienen machen glücklich!
    • 03.05.2019

      Es schneit und hagelt bei 4°C - im Rheinland! Man fasst es nicht. Es blüht alles wie verrückt und die Bienen sitzen zuhause und können nicht raus... Und der Imker auch nicht. Was für ein verrückter Frühling!

      Dabei müssen wir ja dankbar sein, letztes Jahr um diese Zeit hatten wir die erste Hitze- und Trockenwelle und der letzte Regen bis Oktober war im April schon gefallen. Dieses Jahr ist es richtig: "Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun´ und Fass". smiley

      Aber ein paar Grad mehr liefe immer noch unter kühl...
        Bienen machen glücklich!
      • Am 06.08. abgeerntet. Ging reibungslos mit ganz wenigen toten Bienen. Man kriegt doch Routine im Laufe der Jahre. wink

        Der erste Honig des neuen Volks (Schwarm von 2018) war extrem schwer und trocken, von der Farbe her zu einem großen Teil Waldtracht, aber keine Melizitose. Zum ersten Mal sind mir Waben abgerissen, als ich die Bienen abgefegt habe. Konnte sie auch kaum halten, so schwer waren sie.

        Nach Abtropfen 13 kg Honig. Nicht so viel wie in früheren Jahren und bei dem alten Volk. Da waren es immer über 20 kg. Aber dieser Sommer war wieder so trocken und heiß, dass die Bäume und Blumen wenig Nektar hatten. Da kann man kaum die selbe Menge an Honig erwarten. Zudem hat das neue Volk die Kiste immer noch nicht ganz ausgebaut und so fehlten auch im Honigraum 3 Waben. Alles in allem bin ich aber zufrieden mit dem Ertrag, es war ja nicht abzusehen, ob es überhaupt welchen geben würde.
          Bienen machen glücklich!
        • Wie die letzten Jahre auch verfüttere ich z.Z. das Honigwasser, das beim Auswaschen des abgetropften Wachses anfällt. Es wird gut abgenommen.

          Das Wiegen nach der Honigernte ergab einen Honigvorrat von ca. 13 kg, da kann also noch etwas dazu.

          Bei der Puderzuckerprobe zum Zeitpunkt der Ernte zeigte sich 1 Varroa (auf 40 g Bienen), das ist gut im Grünen Bereich. Sobald das Wetter wieder trockener wird, werde ich aber trotzdem eine AS-Behandlung durchführen. Damit bin ich die 6 letzten Jahre sehr gut gefahren.
            Bienen machen glücklich!
          • Das neue Volk ist zwar nicht aggressiv, aber sehr kämpferisch veranlagt. Beim Einsetzen oder Herausnehmen des Futtergefäßes quellen sie zu Hunderten aus der Heckklappe, schwirren mit lautem Getöse umher und wollen mir ins Gesicht. Das kannte ich bislang nicht und ziehe mir jetzt vorsichtshalber jedesmal Schutzblouson und Handschuhe an. Trotzdem jedesmal ein Stich, durch den Blouson!

            An meine alten Bienen bin ich immer nur mit Hut gegangen, da war weiter nichts erforderlich - außer bei der Honigernte.

            Die Neuen kommen deshalb aber auch prima mit den Hornissen und Wespen zurecht, die jetzt Besuche machen. Beim Versuch, ihnen mit einer Fluglocheinengung zu helfen, wurde mir der Keil fast "aus den Händen gerissen", hunderte von Bienen stürzten sich drauf und hüllten ihn unter wildem Gebrause ein, sodass ich ihn nicht einsetzen konnte.

            Ein Volk, das sich so wüst wehrt, braucht offensichtlich keine Fluglocheinengung!

            Da sie mich aber nicht in Massen stechen oder verfolgen, wenn ich mich entferne, halte ich sie nicht für aggressiv. Vor der Honigernte waren sie auch sehr friedlich, es wird wohl die üble Erfahrung sein, die sie z.Z. etwas nervös macht... smiley


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            • 15. Oktober 2019

              20°C bei bedecktem Himmel. Die Bienen sind im Efeu, fliegen und tragen Pollen ein wie im Sommer, inklusive immer wieder großen Einfliegerwolken vor dem Flugloch.

              Im Mai konnte ich einen Schwarm einfangen, der an einen von mir betreuten Jungimker ging und sich prächtig entwickelt hat.

              Die Honigernte war bei mir spärlich dieses Jahr - nur 13 kg, was aber dem durchschnittlichen Ertrag für unsere Gegend enspricht. Es war einfach mal wieder viel zu trocken. Der Honig ist sehr dunkel, man war wohl viel im Wald aus Ermanglung anderer Trachtquellen. smiley

              AS-Behandlung und Auffütterung auf 20 kg rechtzeitig erledigt. Erstmalig habe ich beobachtet, dass während der AS-Behandlung Bienen zu Schaden gekommen sind und in die Verdunsterwanne gelegt wurden, in erster Linie Puppen. Das neue Volk ist eben anders.

              Jetzt heißt es nur noch abwarten, ob und wann der Winter kommt.

                Bienen machen glücklich!
              • OS-Behandlung erst am "33.12." - witterungs- und feiertagsbedingt. Am 30.12. hatte ich bei einem Freund die Behandlung mit durchgeführt, da waren die Bienen trotz -2°C über sämtliche Wabengassen ausgebreitet und von einer regelrechten Wintertraube war keine Rede.

                Deshalb erst nach weiteren Nächten mit Minustemperaturen meine Kiste aufgemacht. Da daßen sie dann auf 6 Gassen und schön dicht beieinander. Trotz der Frostgrade waren sie recht aktiv und etliche flogen auf. Eine meinte dann auch, die böse Hand mit der Säurespritze stechen zu müssen. Tapferes kleines Ding! Hat nur nichts geändert. wink

                Ansonsten alles wie es sich um diese Jahreszeit gehört. Wenig Totenfall - was aber wegen des guten Ausräumens und der ewig hungrigen Meisen nicht wirklich zu beurteilen ist.

                Euch allen noch einen schönen, ruhigen Winter und einen summenden Frühling!

                Jutta



                  Bienen machen glücklich!
                • Hallo,

                  ich bin heute ins neue Forum umgezogen. Meine Stockkarte findet Ihr dort unter:

                  https://discourse.mellifera-netzwerk.de/t/juttas-kiste-im-rheinland/150

                  Freue mich darauf, euch dort wiederzusehen!

                  Viele Grüße,
                  Jutta
                    Bienen machen glücklich!