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  • Hallo, mein Name ist Tanja und ich betreue seit Anfang Juni ein Jungvolk in einer Bienenkiste.

    Heute Morgen wollte ich nach Anweisung aus dem Bienenkistenbuch die 50g Bienen vom Boden der Bienenkiste in einen Behälter aufstoßen, um diesen dann für den Varroamilbentest in den Schüttelbecher zu leeren. Leider sind dabei so gut wie alle Bienen aufgeflogen und ich hätte nie und nimmer genug Bienen zusammen bekommen. Mit dem Besen wollte ich dann auch nicht anfangen, auf den Waben zu fegen, die Bienen waren einfach zu fluglustig.

    Welchen Fehler habe ich gemacht? War ich zu spät dran? Es war ca. 8 Uhr morgens, sonnig, 15 Grad. Auf dem Flugbrett saßen schon einige Bienen.

    Das Kippen und Öffnen der Bienenkiste ging reibungslos.

    Wie und wann macht ihr das, habt ihr bitte Tipps für mich?

    Oder soll ich den Bienen die Prozedur ersparen und so oder so mit Ameisensäure behandeln. Verdampfer und so hab ich alles bereit liegen.

    Danke und viele Grüße, Tanja
    • Hallo Tanja,
      ich habe 2 Kisten inzwischen im vierten Jahr. Bin also noch weit weg vom Vollprofi, aber über die Puderzuckermethode habe ich mir inzwischen folgende Meinung gebildet.
      -Ich mach die Puderzuckermethode nicht mehr.

      Fakt -es gibt immer Milben im Volk.
      Dann misst man mit der Puderzuckermethode eine Anzahl von X-Milben. Messen ist im Zusammenhang mit der Puderzuckermethode eigentlich schon zu viel gesagt, eher schätzen.
      -> ist das Ergebnis, dass es viele Milben sind, behandelt man.
      -> ist das Ergebnis, dass es wenige Milben sind ist man sehr sehr unsicher ob alles Funktioniert hat und ob der Messwert wirklich aussagekräftig ist. Dann wiederholt man evtl. nochmal und dann behandelt man trotzdem.

      -> Im ersten Jahr nach einlogieren der jeweiligen Schwärme hat bei mir eine Behandlung mit AS gereicht, danach jeweils zwei und natürlich im Winter OX.
      Das ist weitgehend das