Hinweis: Dieses Forum wird Ende Februar 2020 archiviert. Mehr dazu ... | Hier geht's zum neuen Forum ...

abonnieren: RSS
  • Hallo ihr lieben weisen Menschen,

    derzeit bin ich der Verzweiflung nahe und offe, dass Ihr mir helfen könnt.

    Ich habe eben meine Königin klitschnass aus der Sirupfütze im Futterbehälter geholt. Für mich war es erst nu ne nasse Biene, die ich mit einem Blatt rausgeholt und beiseite gelegt habe. Mein Mann hatte angemerkt, dass sie doch zirmlich groß sei, ob es denn die Königen sein könnte. Zeitgleich drehten hier natürlich die Kinder am Rad, sodass wir unterbrechen mussten. Zumal wir dachen sie sei tod, bzw. nicht mehr weit davon entfernt. Nun, ca. eine Stunde später, haben wir sie auf das Flugloch gesetzt. Schnell sammelte sich eine Schar anderer Bienen um sie und die Truppe verschwand in der Kiste.

    Wie geht es nun weiter? Gibt es sowas überhaupt? Was zum Geier machte sie dort hinten? Ich dachte, die bleibt immer auf den Waben?!?

    Beim letzten Öffnen, vor ca. 2 Wochen, habe ich nicht wirklich Brut erkennen können. Ich habe es mir so erklärt, dass gerade ein ordentlicher Schwung geschlüpft ist und noch nichts neu verdeckelt. Vielleich war aber tatsächlich keine Brut mehr, weil sie nicht mehr richtig gelegt hat und sie wurde bewusst vor die Tür gesetzt? Hinten im Honigraum finden sich ja auch immer mal tote Bienen.

    Herzliche Grüße und lieben Dank im Voraus! [Hinweis: rpunkt hat den Beitrag zuletzt am vor 4 Monaten, 3 Wochen geändert.]
    • Hallo rpunkt,
      also in 7 Jahren Bienenkiste hab ich sowas noch nicht gehört und auch noch nicht erlebt.
      Sollte die Königin schwächeln so hat der Bien es schwer über den Winter bzw. ins nächste Frühjahr zu kommen.
      Du kannst nur noch abwarten ob und wie sie über den Winter kommen.
      Auf deinen Bildern sehe ich wohl eine Bienen mit langem, spitz zulaufenden Hinterlaib, wobei die Augen aber auch auf eine Drohne hindeuten könnten, nur dir
      würde wohl nicht mit "Begleitschutz" ins Volks begleitet. So richtig einschätzen kann ichs leider auch nicht, bleibt abzuwarten, für ein Eingreifen ist es
      schon zu spät.
      LG
      Siggi
        "Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt." wird Einstein zugeschrieben
      • Hy,

        danke, für deine Antwort.

        Die letzten Tage habe ich ein bisschen was geändert und die Bienen haben recht gut darauf reagiert. Auch ist die Bienenmasse explosionsartig gestiegen. Futter wird stärker abgenommen und vereinzelt wird Pollen eingetragen.

        Aktuelle vermutung ist, dass das Volk vor einiger Zeit still umgeweiselt hat, was aber scheinbar (klopf auf Holz!) Geklappt hat.

        Ich beobachte weiter.

        Sie sind derzeit etwas lauter, das schiebe ich aber auf die Anwesenheit der Wespen. Damit kommen sie aber auch recht gut zurecht.

        Erstmal, denke ich, geht es ihnen wieder gut.
        • Siegfried schrieb am 23.09.2019, 21:47

          Auf deinen Bildern sehe ich wohl eine Bienen mit langem, spitz zulaufenden Hinterlaib, wobei die Augen aber auch auf eine Drohne hindeuten könnten, nur dir
          würde wohl nicht mit "Begleitschutz" ins Volks begleitet.
          Ging mir ähnlich! Für eine Königin sieht sie sehr dick aus?!
          Ob sie wirklich Geleitschutz hatte oder es eher Argwohn gegenüber der Drohne war, ist aus der Ferne auch schwer zu sagen. Beobachten und lernen – viel mehr bleibt dir nicht …
          • Hy,

            die Bienchen steuern souverän auf die kalte Zeit zu. Es scheint ihnen soweit gut zu gehen, was auch immer es gewesen ist. Schwein gehabt smiley.

            Ich danke euch!

            LG