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  • Hallo Fossi,
    Polleneintrag klingt doch erst einmal ganz gut, da würde ich in der beschriebenen Situation auch abwarten.
    Was den Stress angeht, überträgt sich der eigene Level nach meiner persönlichen Erfahrung durch Hektik und schnelle Bewegungen ganz schnell auf die Bienen, was meinen Level wieder um eins erhöht. ;-) In solchen Situationen habe ich mein Vorhaben auch schon mal abgebrochen und am nächsten Tag mit z.B. mehr Zeit fortgesetzt.
    Beim Zusammenschieben der Rähmchen führe ich die letzten Millimeter langsam von Hand zusammen, sodass Bienen gerade noch dazwischen wegkriechen können, aber keine mehr neu dazwischen krabbeln. Das klappt meistens. Beim Aufsetzen der schweren Zargen ist es unvermeidlich, weil mal den Zwischenraum zwischen den beiden Zargen im letzten Moment ja gar nicht mehr einsehen kann. Zumindest bei der unteren Zarge versuche ich die Bienen vorher mit etwas Rauch in die Gassen zurück zu treiben.
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    • Hallo Fossi,

      solange du einzelne Eier in den Zellen findest, ist alles o.k., drohnenbrütige Völker erkennst du daran, dass in jeder Zelle mehrere Eier liegen und diese auch oft am Rand kleben anstatt in der Mitte der Zelle zu liegen bzw. zu stehen.

      Bei der Bienenkiste kannst du auch am Flugloch sehen, ob eine Königin vorhanden ist: bei weiselrichtigen Völkern fliegen die Sammlerinnen in "Ketten" von mehreren Bienen (meist 3 bis 6) aus. Je schneller und länger die Ketten umso besser die Königin.

      Außerdem kannst du die Klopfprobe machen: bei geöffnetem Honigraum fest mit den Knöcheln (oder einem Gegenstand) von außen gegen die Kiste hauen. Bei Weiselrichtigkeit summen die Bienen kurz auf und sind dann wieder leise. Ist keine Königin vorhanden, fangen sie an langanhaltend zu heulen.

      Drücke dir die Daumen, dass alles gut geht mit deinen Schwärmen und Völkern!

      Viele Grüße,
      Jutta
        Bienen machen glücklich!
      • Hallo Alle,
        erst einmal Entschuldigung, dass ich mich so lange nicht gerührt habe, aber erstens war diese Woche extrem viel los und zweitens wollte ich die nächste Kontrolle abwarten. Die war heute und tatsächlich habe ich wieder jede Menge Fragen. Danke Jutta für die Tipps.
        Ergebnisse der Kontrollen:
        Also Langstroth Beute 1 (die vermeintlich Weisellose): Inzwischen sehe ich überhaupt keine Brut mehr, weder verdeckelt noch offen. Keine Königin gesehen. 2/3 Drohnen. Aber es wird noch fleissig Pollen eingetragen...

        Langstroth Beute 2: Ich sehe wie letztes Mal verdeckelte Brut davon aber inzwischen weniger als vor einer Woche. Aber die Weiselzellen, die vor einer Woche verdeckelt waren sind jetzt alle mittig offen. Habe keine Königin gesehen. Seit letztem Wochenende ist mir ein weiterer Schwarm abgegangen und ich hätte schwören können, dass der aus Beute 2 war. Würde ja auch Sinn machen, wenn da vor einer Woche verdeckelte Weiselzellen waren und jetzt keine mehr. Aber würde denn eine Königin schwärmen, wenn zu Hause keine Königin bleibt?

        Bienenksite: Der einlogierte Schwarm ist immer noch recht träge und ich habe irgendwie die Vermutung, denen ist es zu kühl. Wenn es schwül-warm ist wie heute ist relativ reger Flugbetrieb (war ja ein eher kleiner Schwarm), die grosse Menge sitzt aber auch heute Mittag als Traube in einer Ecke. Da die Traube aber inzwischen flacher, langgestreckter und tiefer hängt, vermute ich, dass da die erste Wabe drin steckt...Mein 1:1 Zuckerwasser wird inzwischen angenommen, aber nur wenn es draussen nicht zu kalt ist...

        Seit meinem ersten Post habe ich ja 3 Schwärme eingefangen und einlogiert. Alle wurden ab dem 3. Tag mit 200ml 1:1 Zuckersirup gefüttert. Den ersten (Einlogiert am 20.11.) in einer Langstroth-Beute habe ich heute zum ersten Mal seit Einzug kontrolliert. Die hatten von Anfang an zwei Zargen, oben mit 10 Rähmchen mit Mittelwänden unten 10 Rähmchen mit Anfangsstreifen. Ich hatte eine Honigwabe, die noch etwas verdeckelte Brut hatte dazu gesetzt weil ich kurz nach dem einlogieren für eine Woche weg musste. Befund heute: In beiden Zargen sind jeweils die südlichen 5 Rähmchen mit Zellen bebaut. Sehr viel Wildwuchs v.A. in der oberen Zarge, viele Rähmchen waren so zusammengebaut dass sie nur durch Zerschneiden der Verbindungswerke einzeln herausnehmbar waren. Dieser Aktion sind etwa 10 Larven zum Opfer gefallen. In dieser Beute sind auch etliche Honigwaben mit verdeckeltem Honig angelegt und interessanterweise auch eine verdeckelte Weiselzelle. Unverdeckelte Brut habe ich keine gesehen, aber inzwischen glaube ich schon fast ich bin zu doof die zu sehen, denn wenn beim Auseinanderreissen der Rähmchen Larven rausfallen müssen da ja wohl welche sein...

        So nun meine Fragen: Habe ich bei Beute 1 nun Gewissheit, dass die weisellos sind oder könnte immer noch eine neue Königin irgendwo sitzen und irgendwann mit Eier legen anfangen? Am Verhalten des Volkes habe ich keinen Unterschied zu den anderen gemerkt und der Polleneintrag spricht doch auch eher für das Vorhandensein unverdeckelter Brut...Aber irgendwie sehe ich die nicht.
        Könnte Beute 2 jetzt auch weisellos sein? Und das obwohl die erst vor ein paar Tagen geschwärmt haben?
        Wie erklärt sich das schläfrige Verhalten meines Schwarms in der Bienenkiste? Temperatur? Ist die Bienenkiste für die Bienen schwieriger auf Temperatur zu halten? Ich hatte ja einen komplett schliessenden Trennschied gebaut um zu verhindern, dass die immer nach hinten wandern. Wann sollte ich den wieder durch den unvollständigen Trennschied ersetzen? Einfach weiter füttern, richtig?
        Der neue Schwarm in der Langstroth-Beute: Ist so viel Wildwuchs normal? Was löst den aus? Vielleicht zu viel Platz zwischen den rähmchen? Wenn die so viel Honig einlagern, soll ich die Fütterung lieber einstellen? Warum haben die eine Weiselzelle gebaut? Ist das normal wenn die erst gute 3 Wochen in der neuen Beute sind? Heisst das, dass die in Schwarmstimmung sind?

        Falls irgendwer eine Antwort auf eine der Fragen hat, würde er mir sehr damit helfen..

        Liebe Grüsse,
        Fossi

        [Hinweis: Fossi hat den Beitrag zuletzt am vor 3 Monaten, 1 Woche geändert.]
        • cookie schrieb am 08.12.2019, 20:18

          Beim Zusammenschieben der Rähmchen führe ich die letzten Millimeter langsam von Hand zusammen, sodass Bienen gerade noch dazwischen wegkriechen können, aber keine mehr neu dazwischen krabbeln. Das klappt meistens. Beim Aufsetzen der schweren Zargen ist es unvermeidlich, weil mal den Zwischenraum zwischen den beiden Zargen im letzten Moment ja gar nicht mehr einsehen kann. Zumindest bei der unteren Zarge versuche ich die Bienen vorher mit etwas Rauch in die Gassen zurück zu treiben.
          cookie
          Hallo Cookie,
          so habe ich es heute auch gemacht und hatte viel weniger Opfer. Das mit dem Rauch hat’s voll gebracht. Danke für die Tipps! Dafür habe ich heute etliche Brut gekillt, beim Auseinanderschneiden/reissen der zusammengebauten Rähmchen/Waben...Wenn eine Brutzelle aufgerissen ist, hat die Larve dann noch eine Chance? Bauen die Bienen die wieder zu? Herausgefallene Larven sind wahrscheinlich dem Tode geweiht, oder?
          Liebe Grüsse,
          Fossi